„Von glücklichen Schafen“-Kinostars zu Gast

Von links: Kreisanzeiger-Redakteur Rick Fröhnert mit Regisseur Kadir Sözen und Schauspielerin Narges Rashidi bei der Frage-und-Antwort-Runde nach der Aufführung im Bad Hersfelder Cineplex. Foto: Fernau
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Von links: Kreisanzeiger-Redakteur Rick Fröhnert mit Regisseur Kadir Sözen und Schauspielerin Narges Rashidi bei der Frage-und-Antwort-Runde nach der Aufführung im Bad Hersfelder Cineplex. Foto: Fernau

Besonderer Kinoabend: Regisseur Kadir Sözen und Hauptdarstellerin Narges Rashidi stellen das Drama „Von glücklichen Schafen“ in Bad Hersfeld vor

+++   +++   +++   Narges Rashidi und Kadir Sözen im Kreisanzeiger-Interview: HIER GEHT'S ZUM GESPRÄCH   +++  +++   +++

Bad Hersfeld. Zu einem ganz besonderen Kinoabend hatte am vergangenen Samstag das Bad Hersfelder Cineplex und der Kreisanzeiger eingeladen. Der Regisseur und die Hauptdarstellerin des Dramas "Von glücklichen Schafen" präsentierten ihren Film und stellten sich anschließend noch den Fragen der Besucher.

Für den Star des Familiendramas, Narges Rashidi, war es ein Heimspiel. Die gebürtige Iranerin wuchs in Bad Hersfeld auf, fühlt sich hier immer noch heimisch – obwohl sie mittlerweile in Los Angeles lebt. "Für mich ist es wirklich etwas besonderes, heute hier in Bad Hersfeld zu sein. Ich bin richtig aufgeregt", gab sie nach der Begrüßung von Moderator Rick Fröhnert im gut gefüllten Kinosaal zu.

Rashidi, die in der Sat1-Serie "Auf Herz und Nieren" eine Hauptrolle spielte, konnte sich nicht entscheiden was schöner ist: TV oder Kino. "Es kommt nicht auf das Format an, sondern auf das Buch und die Produktion", sagte sie. Und beides habe für sie in "Von glücklichen Schafen" gestimmt.

Als nächstes steht für sie erneut ein Kinofilm an. "In drei Wochen beginnen die Dreharbeiten in Jordanien. Es ist eine englische Produktion, die komplett in persisch gedreht wird", so Narges Rashidi. Sie spiele darin eine Frau im Iran-Irak-Krieg. "Eine sehr anspruchsvolle Rolle, die aber in eine ganz andere Richtung geht als zuletzt." Und auch was sie danach gerne machen würde, weiß die Wahl-Bad Hersfelderin. "Definitiv eine Komödie."

Doch nicht nur Narges Rashidi, auch Regisseur Kadir Sözen, der zudem für das Drehbuch zuständig war, erzählte einige interessante Anekdoten. "Ich habe bereits vor fünf Jahren begonnen an dem Film zu arbeiten", erklärte er und berichtete auch, wie er auf den Titel "Von glücklichen Schafen" kam: "Es gibt im Film ein Märchen, dass sich wie ein roter Faden durch den Film zieht. Narges Rashidi, die die Elmas spielt, liest ihren Kindern jeden Tag aus diesem Märchen vor. Und mit der Zeit sieht man, dass sie selbst dieses Märchen geschrieben hat – und es mit ihrer Vergangenheit zu tun hat.

"Von glücklichen Schafen" läuft ab sofort in den deutschen Kinos.

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