Vorwürfe an den Haaren herbei gezogen

Waldhessen. Die Betrugsvorwürfe gegen sich und die anderen ehemaligen Geschäftsführer der Lorenz Mohr GmbH, kurz Lomo, weist Dr. Michael Sauerwein

Waldhessen. Die Betrugsvorwürfe gegen sich und die anderen ehemaligen Geschäftsführer der Lorenz Mohr GmbH, kurz Lomo, weist Dr. Michael Sauerwein entschieden zurück.

4.000 Euro als Sicherheit

"Der Betrugsvorwurf ist an den Haaren herbei gezogen", so Sauerwein gegenüber dem Kreisanzeiger. Er erklärte außerdem, dass es sich bei dem Betrugsvorwurf lediglich um 4.000 Euro handeln würde. "Diese gingen vor der Insolvenz als Sicherheit eines Lomo-Card-Interessenten bei uns ein", erzählt der ehemalige Geschäftsführer des insolventen Unternehmens. Dies sei ein ganz normaler Vorgang und Sicherheiten im Rahmen der Lomo-Card hätten auch andere Firmen bezahlt. Nachdem die Insolvenz eröffnet wurde und der Rechtsanwalt Kai Dellit das Zepter in die Hand nahm, seien die 4.000 Euro nicht an den besagten Lomo-Card-Besitzer zurück gegangen. "Der Insolvenzverwalter hat das Geld nicht zurück gezahlt", so Sauerwein weiter. Daraufhin habe der Anwalt des Kartenbesitzers Anzeige erstattet und so sei es zu den Ermittlungen gekommen.

Michael Sauerwein selbst habe diesen Sachverhalt auch den Ermittlungsbehörden Polizei und Staatsanwaltschaft mitgeteilt. "Ich gehe davon aus, dass das Verfahren eingestellt wird", äußert sich Sauerwein optimistisch.

Zudem bemühe sich der ehemalige Geschäftsführer nach wie vor, dass die betroffene Firma die 4.000 Euro zurück bekomme.

Zu den Ermittlungsstand selbst konnten weder der Pressesprecher der Polizei, Manfred Knoch, noch der Ansprechpartner bei der Staatsanwaltschaft in Fulda, Harry Wilke, etwas sagen. Beide bestätigten lediglich, dass es ein Verfahren gibt und dass ermittelt werde. Der Insolvenzverwalter Kai Dellit war bis Redaktionsschluss für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

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