VR-Bankverein weiter auf Erfolgskurs

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Zufrieden mit der Bilanz (v.li.): Hartmut Apel, Wilfried Stolz, Hans-Georg Germeroth und Thomas Balk vom Vorstand des VR-Bankvereins.

Hoch zufrieden ist man beim VR-Bankverein mit der Jahresbilanz 2017

Bad Hersfeld.  Zufriedene Gesichter gab es in dieser Woche beim Vorstand des VR-Bankvereins anlässlich der Vorstellung der Jahresbilanz. Denn die kann sich sehen lassen: Trotz des schwierigen Marktumfelds mit Niedrigzinsen, zunehmender Regulatorik und hohem Konkurrenzdruck unter den Banken konnte der VR-Bankverein die Bilanzsumme von 855 auf 871 Mio. Euro steigern. Das Betriebsergebnis liegt mit 6,3 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Obendrein war das vergangene Jahr aufgrund der Umsetzung der 2016 erfolgten Fusion mit dem Bankverein recht turbulent gewesen. Jedoch habe sich gezeigt, dass dieser Weg richtig war, bekräfrtigte Hartmut Apel vom Vorstand des VR-Bankvereins angesichts der guten Bilanz. Darüber hinaus wurden 132.800 Euro für soziale und kulturelle Zwecke gespendet. Zum wiederholten Mal wurde der VR-Bankverein außerdem Sieger im Bankentest der „WELT“ sowie als „Beste Bank vor Ort“ in Bad Hersfeld ausgezeichnet.

Für den Vorstand ist der Erfolg eine Bestätigung, dass der eingeschlagene Weg der größten Genossenschaftsbank im Landkreis richtig ist. Nach wie vor macht das klassische Bankgeschäft den Kernbereich aus, hinzu kommt die digitale Bank VR-Direkt, die den durch die Digitalisierung veränderten Ansprüchen der Kunden entgegenkommt. Großen Wert legt der VR-Bankverein dabei aber nach wie vor auf die Präsenz vor Ort: Während andere Banken ihr Filialnetz abbauen und ganz auf Online-Banking umsteigen, will der VR-Bankverein alle 15 Filialen erhalten. Dabei werden allerdings die Servicemitarbeiter im Zuge der Digitalisierung zunehmend wegfallen, wohingegen die Möglichkeit zu einem persönlichen Beratungsgespräch vor Ort erhalten bleibt. Und wer darüber hinaus den persönlichen Kontakt schätzt, dem hilft ebenfalls die moderne Technik: Per Videochat kann man sich in den Filialen jederzeit mit einem Servicemitarbeiter verbinden lassen.

Darüber hinaus gibt es jedoch auch weitere Geschäftsbereiche, die man nicht unbedingt mit einer Bank verbinden würde: Mit der „VR Regionale Investitionen“ investiert der VR-Bankverein in eigene Immobilien und Bauprojekte – von denen unter anderem das heimische Baugewerbe profitiert. 13,6 Mio. Euro wurden so im vergangenen Jahr in- vestiert, unter anderem in den Bau der neuen Verifone-Zentrale in Bad Hersfeld sowie das neue Wohnheim für Menschen mit Beeinträchtigungen der Sozialen Förderstätten Bebra. Weitere Projekte sind in Planung, darunter ein modernes Wohn- und Geschäftshaus in der Nürnberger Straße 52 in Bebra sowie der Neubau der Filialen in Neuenstein und Gerstungen, die ebenfalls mit weiteren Nutzungen als Wohn- und Geschäftsgebäude kombiniert werden sollen. In Neuenstein ist dabei sogar ein Boardinghouse für auswärtige Besucher in Planung – ebenfalls ein neues Geschäftsfeld des VR-Bankvereins. Mit der VR und Immobilien & Service-GmbH betreibt der VR-Bankverein schließlich seit nunmehr zehn Jahren ein sehr erfolgreiches Tochterunternehmen, das vielfältig in den Bereichen Immobilienvermittlung und -verwaltung, technische Dienstleistungen, Facility Management und neuerdings sogar Eventmanagement tätig ist.

Zum Abschluss bekräftigten die Vorstandsmitglieder noch einmal ihre Verpflichtung zu dem Grundgedanken des Genossenschaftswesens, welches in diesem Jahr anlässlich des 200. Geburtstags von Friedrich Wilhelm Raiffeisen noch einmal besonders gewürdigt werden wird. Mit rund 800 Mio. Mitgliedern in Genossenschaften weltweit sei dieser Gedanke heute weiterhin lebendig. „Sicher würde Raiffeisen staunen, wenn er sich heute den VR-Bankverein betrachten könnte“, meinte Vorstandsmitglied Thomas Balk. Denn hier sei man als „Raiffeisen 2.0“ für die Herausforderungen der Zukunft bestens gerüstet, so die einhellige Ansicht des Vorstands.

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