VR-Bankverein schließt Sanierung „Alte Landvogtei“ ab

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Ein weiteres städtebauliches Projekt ist erfolgreich abgeschlossen

Rotenburg.Zur Einweihung eines besonderen „Schmuckstücks im Herzen von Rotenburg“ – so die Worte von VR-Bankverein Vorstandsmitglied Hartmut Apel – hatte die VR Bankverein EG in dieser Woche geladen. Gefeiert wurde der Abschluss der Sanierung des Gebäudes im Steinweg 11, auch bekannt als Alte Landvogtei. Bereits seit 1953 befindet sich in dem historischen Gebäude die Filiale des VR-Bankvereins, mit der umfassenden Sanierung des übrigen Gebäudes stehen dort nun acht moderne Innenstadtwohnungen mit historischem Ambiente zur Verfügung. Ein stilprägendes Fachwerkgebäude in Rotenburg konnte so vom Leerstand befreit und einer zeitgemäßen Nutzung zugeführt werden – ein städtebauliches Vorzeigeprojekt und ein Zeichen des Aufbruchs für den Stadtumbau in Rotenburg, so die beiden Vorstandsmitglieder Hartmut Apel und Thomas Balk bei der Einweihung.

Der Auftrag, das historische Ensemble, erbaut zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert, fachgerecht und zeitgemäß zu sanieren, fiel an den Architekten Thomas Rabe, selbst gebürtiger Rotenburger. „Es ist natürlich ein Glücksfall für uns, einen so profunden Spezialisten wie Thomas Rabe und sein Team an unserer Seite zu wissen“, sagte Michael Kubicek, Bereichsleiter der VR-Regionalen Investitionen, der als Vertreter des Bauherren die Verantwortung für die aufwändige Sanierung des Hauses trägt. Rabe machte sich, wie er in einem Vortrag zur Bauausführung berichtete, sogleich mit Leidenschaft an diese besondere Aufgabe. Dabei kamen natürlich, wie in einem solch alten Gebäude zu erwarten, auch so manche Überraschungen zu Tage und einige kreative Lösungen mussten gefunden werden, um Denkmalschutz und Erhalt der alten Bausubstanz mit modernen Ansprüchen in Einklang zu bringen. Dass in der Alten Landvogtei ausschließlich zeitgemäße Materialien verwendet werden, die zu dem Bestandsbau passen, war nicht nur eine Auflage des Denkmalschutzes, sondern für den VR-Bankverein eine schlichte Selbstverständlichkeit. „Der Respekt vor einem solchen Gebäude gebietet es ganz einfach, nur hochwertigstes Material einzusetzen. Schließlich geht es darum, das hervorragende Wohnklima eines solchen Hauses nicht zu beeinträchtigen“, so Thomas Rabe. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, wovon sich die Gäste bei der Einweihung bei einem Rundgang durch ein der Wohnungen selbst überzeugen konnten. Zudem sind alle Wohnungen bereits vermietet. Zur einer kleinen Feierstunde lud der VR-Bankverein dann in die Borngasse, wo ein weiteres ehrgeiziges Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde. Die Stadtvilla Borngasse 9 erstrahlt nun ebenfalls mit dem Abschluss der Ausbauarbeiten und der Neugestaltung der Außenflächen in neuem Glanz. Zu Ehren des vormaligen Bewohners Edmund Schober wurde sie nun feierlich auf den Namen „Villa Edmund“ getauft.

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