Waldhesse ist heiß auf Highspeed-Rennstrecke

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Nachwuchs-Rennfahrer Marcel Lenerz will hoch hinaus

Waldhessen. Mit viel Herzblut geht ein 22-jähriger Waldhesse einem besonderen Talent nach: Marcel Lenerz aus Ludwigsau-Tann ist leidenschaftlicher Rennsportler. Seit dem Kindesalter ist der Waldhesse von dem lauten Spektakel rund um die aufheulenden Motoren begeistert: „Mein Vater ist großer Motorsportfreund. Das hat als Kind natürlich auch auf mich abgefärbt“.

Geschwindigkeiten von weit über 200 Stundenkilometern hat Marcel Lenerz im Griff. Der junge Mann hat bereits zahlreiche Erfolge eingefahren. So erzielte er 2007 den ersten Platz beim Youngster-Cup Hessen/Thüringen; im Jahr 2013 wurde Lenerz sogar Deutscher Meister beim ADAC Kart Masters. Meisterschaftsläufe im europäischen Ausland, etwa in Italien oder den Niederlande, sind für den jungen Rennfahrer Standard. Vor vier Jahren durfte Lenerz sogar an zwei Rennen der Formel 4 teilnehmen. „Der Motorsport ist bekanntlich ein kostenintensiver Sport. Als die finanziellen Mittel durch Sponsoren dann gegeben waren, konnte ich 2015 an zwei Rennwochenenden bei der Formel 4 mitfahren. Das war ein großartiges Erlebnis“, erinnert sich der 22-Jährige.

In vergangenen Rennveranstaltungen hat Marcel Lenerz viele Bekanntschaften geschlossen. So hat er Mick Schumacher, den Sohn von Formel 1-Pilot Michael Schumacher, kennengelernt. „Es macht Spaß, neue Leute zu treffen. Auch gute Kontakte bringen einen weiter“, so der Waldhesse. Marcel Lenerz weiß, dass Kontakte allein aber nicht alles sind, denn hinter jedem Erfolg steckt vor allem harte Arbeit. Doch jede Leistung bringt den Waldhessen Stück für Stück an sein Ziel. Sein langfristiges Ziel ist es, ein professioneller Rennsportler in der amerikanischen Motorsport-Serie NASCAR zu werden. Bei einem NASCAR-Rennen wird wortwörtlich ein heißer Reifen gefahren – der Cup ist für seine riskanten Highspeed-Rennstrecken bekannt und nur für waschechte Profis geeignet. „Ich bin sicher, dass ich den Aufstieg schaffe, wenn die finanziellen Mittel gegeben sind“, so Marcel im KA-Gespräch. Sein Geheimrezept: Ein guter familiärer Background, gepaart mit einem engagierten Einsatz auf der Rennstrecke. „Dabei spielt die optimale Aufbereitung des Rennwagens eine entscheidende Rolle“, so Lenerz. Ebenso wichtig für den Erfolg sind ein Funke Glück und körperliche Fitness.

Lenerz hat bisher nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen erlebt. Doch abgeschreckt hat ihn das bisher nicht, seinen Traum weiter zu leben. Im Gegenteil: Sein Wille wird selbst nach einem Rückschlag immer stärker. „Einen Kampf kann man auch mal verlieren. Aber mein Ziel im Großen und Ganzen werde ich auch nach einer Niederlage niemals aus den Augen verlieren. Ich werde auf jeden Fall kämpfen“, so der Waldhessen. Das junge Toptalent hat es bereits in die Formel 4 geschafft und will es auch in weiteren Motorsportklassen hoch hinaus schaffen. Der Konkurrenzkampf ist zwar hart, aber der Kick bei jedem Rennen pusht den jungen Mann bis ins Unendliche. Und wer weiß: Vielleicht bringen der Ehrgeiz und das Talent den 22-Jährigen bald in die Vereinigten Staaten von Amerika und aus einem Traum wird endlich Berufung.

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