Warnecke fordert

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Waldhessen. „Für Suedlink-Trasse gleiche Standards wie in Niedersachsen durchsetzen“

Bad Hersfeld / Wiesbaden. Der SPD-Landtagsabgeordnete wollen gegen den unhaltbaren Zustand vorgehen, wonach die Firma Tennet sich bei den Planungen der Suedlink-Trasse auf unterschiedliches Recht beruft. So muss nach Ansicht der Sozialdemo-­kraten der Landesent-­wicklungsplan Hessens ge­ändert werden, um weiter-­gehende Mindestabstände von Stromtrassen zu Wohnhäusern und Wohngebieten zu erreichen.

Dies hatte auch der SPD-­Unterbezirk Hersfeld-Rotenburg auf seinem zurückliegenden Parteitag gefordert. "Es kann nicht sein, dass die hessische Bevölkerung schlechter als die niedersächsische gestellt wird, nur weil die CDU-geführte hessische Landesregierung ihre Hausaufgaben nicht gemacht hat. Schließlich gelten diese Vorgaben nicht allein für die 500 kv-Gleichstromtrasse "Suedlink" zwischen Wilster und Grafenrheinfeld. Auch die ­seitens des Bundes für un-­verzichtbar gehaltene 380 kv-Wechselstromtrasse zwischen Mecklar und Grafen­rheinfeld, die die südliche Verlängerung der Trasse zwischen Wahle-Mecklar und noch zu planen ist,  fällt dann unter die neuen Regelungen", erläutert der SPD-Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke.

Neben dieser Änderung des Landesentwicklungsplanes hält der SPD-Landtagsabgeordnete eine Klarstellung aus Bayern für zwingend geboten: "Es könne nicht sein, dass für den Ersatz des 1,35 GW leistenden Atomkraftwerkes in Bayern über die Trasse aus Mecklar 1,5 GW "Wechselstrom" und weitere 2 GW "Gleichstrom" über die Suedlink-Trasse laufen sollen und insbesondere die CSU keinerlei Antworten für ­Bedarf und Ausbau des bayerischen Netzes erkennen lässt!"

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