Warnecke als Reiseführer

Wiesbaden/Waldhessen. Den Flughafen Frankfurt am Main und die Landeshauptstadt Wiesbaden besuchte eine Wahlkreisreisegruppe auf Einladung des Landtags

Wiesbaden/Waldhessen. Den Flughafen Frankfurt am Main und die Landeshauptstadt Wiesbaden besuchte eine Wahlkreisreisegruppe auf Einladung des Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke.

Per Bus wurde nach frühmorgendlichem Start der Flughafen Frankfurt am Main – neudeutsch: "Rhein-Main-Airport" – angesteuert. Auf dem Vorfeld konnten die aus aller Welt eingetroffenen und für den Start vorbereiteten Flugzeuge in Augenschein genommen werden. Nachhaltigen Eindruck hinterließ das europäische Großraumflugzeug, der A 380.

Am Nachmittag stand in Wiesbaden die Politik im Mittelpunkt. Die Ankunft von Bundespräsident Wulff konnte die Besuchergruppe miterleben. Danach stand der Hessische Landtag im Mittelpunkt.

Nebenbei erfuhren die Waldhessen, die Geschichte des Neubaus des Landtages. Erst im April 2008 konnte der neue jetzige Plenarsaal eingeweiht werden. Wurde doch das ehemalige Stadtschloss im Zweiten Weltkrieg schwer in Mitleidenschaft gezogen. So ist lediglich ein kleiner, sehr besichtigungswerter Teil des ehemaligen Stadtschlosses der Herzöge von Nassau im Original erhalten.

Im Mittelpunkt des Gespräches mit dem Landtagsabgeordneten Torsten Warnecke stand die Verkehrspolitik. Ausdrücklich wurde der Versuch kritisiert, überlange Lkw, sogenannte Giga-Liner, auf Hessens Straßen fahren zu lassen. Eine Autobahnabfahrt auf der A4 in Höhe des Bad Hersfelder Stadtteils Sorga stieß auf große Zustimmung. Einhellig abgelehnt dagegen wurde von den Wahlkreisbesucherinnen und -besuchern eine Pkw-Maut.

Auf reges Interesse stieß die Finanzierung des Landesprogramms zur Beseitigung kommunaler Straßenschäden. "Das ist ja eine Mogelpackung", entfuhr es einem Gast, als der Landtagsabgeordnete Torsten Warnecke die Finanzierung erläuterte. Danach wird die Auszahlung 50 Millionen Euro kommunaler Mittel einfach ein Jahr vorgezogen.

Das Geld wird 2011 bereitgestellt und 2012 den Kommunen gestrichen. Die weiteren 30 Millionen Eurostammen aus dem kommunalen Sonderopfer, das gut 340 Millionen Euro pro Jahr ausmacht. "Erst wird den Kommunen kräftig genommen. Dann erhalten sie Brosamen zurück", erläuterte Warnecke, bevor die Besuchergruppe über die Autobahnen in den Landkreis zurückfuhr.

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