Wartezeiten im Landratsamt dank W-LAN clever überbrücken

Christina Noll und Johannes Oetzel, Mitarbeiter des Bürgerservicebüros in Bad Hersfeld, präsentieren vor dem Landratsamt das kostenlose WLAN für Besucher. Foto: nh
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Christina Noll und Johannes Oetzel, Mitarbeiter des Bürgerservicebüros in Bad Hersfeld, präsentieren vor dem Landratsamt das kostenlose WLAN für Besucher. Foto: nh

Kostenloses W-LAN im Landratsamt und bald auch in weiteren städtischen Einrichtungen hilft dabei, anfallende Wartezeiten zu überbrücken.

Bad Hersfeld. Ab sofort bietet das Landratsamt in Bad Hersfeld seinen Besuchern einen kostenfreien W-LAN-Zugang an. Im Foyer des Landratsamtes vor dem Bürgerservicebüro, in der Nähe des Kreistagssitzungssaals, in den Sitzungsräumen Dzialdowski und Hyvinkää, der öffentlich zugänglichen Kantine sowie im Wartebereich des Gesundheitsamts können Besucher mit ihren Smartphones, Tablets oder Notebooks künftig etwaige Wartezeiten überbrücken, im Internet surfen und auf ihre digitalen Daten zugreifen. "Wir sind eine moderne und serviceorientierte Verwaltung und gehen mit der Zeit", begründet Landrat Dr. Michael Koch das von ihm initiierten W-LAN-Projekt.

"Aus dem Alltag der Menschen ist die mobile Internetnutzung nicht mehr wegzudenken. Idealerweise sind Besucher bei Terminen im Landratsamt in wenigen Minuten dran und niemand muss warten. Doch sollte es einmal länger dauern, werden Wartezeiten jetzt kurzweiliger." Der Zugang ist sehr einfach und ohne Passwort möglich. Das W-LAN-Netz trägt den Namen "free-key Hersfeld". Zur Anmeldung und Nutzung muss nur auf der Begrüßungsseite eine E-Mail-Adresse angegeben werden. In Kürze werden auch die Wartebereiche der Außenstellen Rotenburg und Bebra, sowie die Straßenverkehrsbehörde in Bad Hersfeld mit kostenlosem W-LAN für alle Bürger ausgestattet. Landrat Dr. Michael Koch freut sich, dass das Landratsamt damit einen weiteren Schritt in die digitale Zukunft geht, der die Attraktivität von Behördenbesuchen stärkt und Wartezeiten kurzweilig gestalten kann: "Der nächste Schritt wäre, künftig noch mehr Möglichkeiten anzubieten, um sich den Gang aufs Amt vielleicht sogar ganz zu sparen und Formulare von zu Hause am PC oder Tablet auszufüllen."

"Oft kommt die Frage, ob das auch sicher ist", erklärt Pressesprecher Dirk Herrmann. "Das W-LAN für Bürger ist komplett unabhängig vom Netzwerk unserer Verwaltung." Die externe Firma IT-Innerebner mit Sitz in Innsbruck und Stuttgart hat den Auftrag für zunächst 24 Monate erhalten. Dem Dienstleister obliegt auch die komplette Betreiberhaftung. Ein Jugendschutzfilter verhindert zudem illegales Filesharing sowie das Aufrufen von pornografischen und gewaltverherrlichenden Internetseiten.

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