Weiterer Wolfsnachweis

In Waldhessen gibt es jetzt offiziell zwei Wolfsreviere.
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In Waldhessen gibt es jetzt offiziell zwei Wolfsreviere.

Die Wölfin ist bereits seit 2019 bei Alheim sesshaft

Waldhessen. Eine weitere Wölfin ist nun offiziell in Waldhessen sesshaft. Dabei ist die Wölfin mit dem Kürzel GW1142f schon eine ganze Weile hier: Im März 2019 wurde ihre DNA an einem Schafskadaver bei Alheim nachgewiesen. Doch erst jetzt, zwei Jahre später, ergab die DNA-Untersuchung einer Kotprobe, dass die Wölfin offenbar die ganze Zeit über hier war. Da sie damit länger als 6 Monate ortstreu war, gilt sie nun als sesshaft. Ursprünglich stammt sie aus Sachsen, ihre genetischen Daten können einem dort ansässigen Rudel zugeordnet werden. Ob sie eines der beiden Tiere ist, die Anfang März von einer Wildkamera fotografiert wurden, lässt sich nicht nachweisen. In Südhessen konnte außerdem eine weitere ortsansässige Wölfin nachgewiesen werden: GW1798f durchstreift seit Mai 2020 ein Gebiet im Rheingau-Taunus-Kreis bei Rüdesheim und im angrenzenden Rheinland-Pfalz. Damit sind nun offiziell vier Wölfinnen in Hessen sesshaft. Die Wölfin GW1409f im Bereich des nordhessischen Stölzinger Gebirges wurde zuletzt im Oktober 2020 genetisch nachgewiesen. Für GW1166f mit räumlichem Schwerpunkt im Vogelsberg gelang der letzte genetische Nachweis im August 2020.

Das HLNUG bittet darum, dem hessischen Wolfsmonitoring Wolfshinweise zeitnah zu melden, damit diese nach bundesweit einheitlichen Kriterien ausgewertet und dokumentiert werden können.

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