Weniger Verkehrstote: Kreisverkehrswacht zog Bilanz

Bebra/Waldhessen. "Ein Toter oder Verletzter ist einer zu viel" – Unter diesen Slogan stellte der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Reinh

Bebra/Waldhessen. "Ein Toter oder Verletzter ist einer zu viel" – Unter diesen Slogan stellte der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht Reinhold Bleß die Jahreshauptversammlung, die im "Hessischen Hof" in Bebra stattfand.

In Vertretung von Landrat Dr. Schmidt war der Kreisbeigeordnete Helmut Miska gekommen und macht in seinen Grußworten unter anderem auf die Einrichtung von Busschulen durch den Kreis aufmerksam, an der die sogenannten Buslotsen geschult werden. Damit wurde eine Forderung der Kreisverkehrswacht erfüllt. Für insgesamt 72 durchgeführte Schulungen wendete der Kreis 12.400 Euro auf. Miska wies auf die sehr gute Zusammenarbeit zwischen Kreis und Verkehrswacht hin und bedankte sich für die vielfältigen Aktivitäten, die der Sicherheit im Straßenverkehr dienen.Bebras Bürgermeister Horst Groß und der Leiter der Polizeidirektion Hersfeld-Rotenburg, Kriminaldirektor Klaus Wittich stellten in ihren Grußworten ebenfalls eine gute Zusammenarbeit ihrer Behörden mit der Kreisverkehrswacht fest.

Klaus Wittich erinnerte noch an die wichtigen Projekte in Kindergärten und Schulen, hier werde von der Kreisverkehrswacht eine sehr gute Präventionsarbeit für die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr geleistet. Die Hauptursache bei vielen Verkehrsunfällen sei nach wie vor die überhöhte Geschwindigkeit. Klaus Wittich hatte auch eine gute Nachricht, so wird für die Koordination zwischen der Verkehrswacht und der Polizei zukünftig PHK Simone Kirschbaum als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen.

Danach gab der Vorsitzende Reinhold Bleß einen umfangreichen Rechenschaftsbericht über das abgelaufene Geschäftsjahr ab und begann mit dem Satz "Ein Toter oder Verletzter ist einer zu viel". Dieser Satz sei die Zielsetzung der Kreisverkehrswacht. Vielleicht ist man ja damit auf dem richtigen Weg, denn bei den Verkehrstoten ist gegenüber 2011 ein Rückgang von 11 auf sieben zu verzeichnen.Reinhold Bleß berichtete von vielen Veranstaltungen und Terminen, bei denen das Team der Verkehrswacht präsent war. Mittlerweile liegen schon wieder 30 Anfragen vor und nun hofft er auf die tatkräftige Unterstützung aller Mitarbeiter.

Für ca. 320 Kinder wurde ein Schulwegetraining in Zusammenarbeit mit der Polizei durchgeführt. Es fanden Elternabende, Erzieherinnenseminare und Aktionen zur Verkehrssicherheit in Kindergärten statt. Weitere Aktionen fanden an Grundschulen, Gesamtschulen, Berufsschulen, Gymnasien, Förderschulen, Sonderschulen und an den sozialen Förderstätten in Bebra statt.

Allgemeine Aktionen zum Bundesprogramm "FahrRad….aber sicher" wurden zu vielen Anlässen durchgeführt. Beim Bundesprogramm "Aktion junge Fahrer" legte man den Schwerpunkt auf die Gefahren mit Alkohol am Steuer. Die Aktion "Mobil und Sicher-Ältere Kraftfahrer" fand bei vielen Veranstaltungen für ältere Menschen, wie dem Seniorennachmittag des Kreisfeuerwehrverbandes in Asbach, eine sehr gute Resonanz. Der Verkehrsbeirat unter der Leitung von Jens Zilch wurde wieder zum Leben erweckt und viele Anfragen von Bürgern zu Verkehrsproblemen konnte man aufnehmen und mit den Behörden vor Ort einer Lösung zuführen.

Reinhold Bleß bedankte sich bei allen Sponsoren für die finanzielle Unterstützung und bei den Mitgliedern für die gute Zusammenarbeit.Über eine gut gefüllte Kasse berichtete Schatzmeister Peter Fricke. Zurzeit unterstützen 150 Mitglieder die Kreisverkehrswacht mit ihrem Vereinsbeitrag und 10 Abmeldungen stehen 13 Neuzugänge gegenüber.

Bei den Neuwahlen des Gesamtvorstandes gab es keine Überraschungen, der alte Vorstand ist auch der neue, alle wurden in ihren Ämtern von der Versammlung bestätigt.

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