Wenn das eigene Überleben zu einem Kampf wird - 38-Jährige mit Darmkrebs im Endstadium

Tochter Tianna, die erkrankte Marina Yancy und Sohn Dion kämpfen seit sechs Jahren gemeinsam gegen die Erkrankung von Mama Marina an.

Spendenaufruf für krebskranke Mutter aus Rotenburg - finanzielle Unterstützung hilft, damit Mutter und Kinder gemeinsam noch etwas mehr Zeit verbringen können.

Rotenburg. Klinikaufenthalte, Operationen, Haarausfall und höllische Schmerzen: Mit diesen Qualen lebt Marina Yancy nun seit sechs Jahren Tag ein und Tag aus. Die alleinerziehende Mutter von zwei Kindern ist schwer krank. Unter Schmerzen und nichts ahnend machte sie sich über die Osterfeiertage 2013 auf den Weg ins Krankenhaus – seitdem ist nichts mehr, wie es einmal war.

Völlig unerwartet bekam sie die schockierende Diagnose: Darmkrebs im Endstadium mit Metastasen aus den ­Lymphknoten. Das Leben der 38-Jährigen hat sich seit der Diagnose um 360 Grad gedreht. Für Tochter ­Tianna (15) und Sohn Dion (13) bleibt Marina trotz der Schwere ihrer Krankheit stark – sie kämpft wie eine Löwin. Die Lebensfreude und all die Hoffnung hat sie trotz der Schicksalsschläge nie verloren.

In den letzten sechs Jahren hat sie viel durchgemacht: Vier Chemotherapien, drei Highpack-Operationen und 28 Bauchoperationen liegen hinter ihr. Als wäre das nicht genug, erlitt die junge Frau anschließend eine beidseitige Lungenembolie und verlor mehrere Organe. Es schien, als käme nach jeder Hoffnung ein doppelter Rückschlag. Tumore wuchsen aufs Neue und streuten in ihrem Körper.

Auch wichtige Feier- und ­Geburtstage, die für Familien bestimmt sind, verbrachte die Frau größtenteils in Kliniken. An Muttertagen bekam sie liebevoll geschriebene Briefe von ihren Kindern ans Krankenbett gebracht. In all der schweren Zeit ist die bedingungslose Liebe zwischen der Mutter und ihren zwei Kindern das einzige, was den drein bleibt. Vor zwei Monaten erlitt die kleine Familie einen erneuten Rückschlag: Während sich Mama Marina einer Bauchoperation unterziehen musste, wurde ein weiterer Tumor auf ihrer Bauchspeicheldrüse entdeckt. Die Ärzte entschieden sich gegen die Entfernung des Tumors. Die Begründung: Aus medizinischer Sicht sei dies die bessere ­Entscheidung, um der jungen Frau noch einen Funken ­Lebensqualität zu gewähren.

Bereits vor zwei Jahren stand es schlecht um die Gesundheit der 38-Jährigen. Nachdem die Ärzte bei ihr Bauchfellkrebs diagnostizierten, wurde ihr eine maximal ­Lebenserwartung von gerade einmal acht Monate prophezeit. Heute aber sind es die letzte Kräfte, mit denen Marina Yancy um das Überleben kämpft. An ihrer Seite hat sie ihre Familie, aber auch gute Freunde, die sie begleiten. ­Daniela Iba ist eine Freundin, die sich um das Wohl der jungen Mutter und deren Kindern besonders Sorgen macht. Sie weiß, dass Gesundheit nicht käuflich ist, eine solch schwere Krankheit leider aber viel Geld beansprucht. Da die Familie auf Geld angewiesen ist, bittet sie um eine Spende, damit die Lebenserhaltung von Mama Marina durch alternative Medizin weiterhin finanziert werden kann. Denn das ist die einzige Möglichkeit, die Marina, Tianna und Dion bleibt, um noch ­etwas mehr gemeinsame Zeit zu verbringen. Geld kommt und Geld geht, aber gemeinsame Zeit ist knapp. Mit einer Spende kann der Familie Zeit und unvergessliche Erlebnisse geschenkt werden – und ­Tianna und Dion haben auch nach verlorenem Kampf noch eine finanzielle Stütze.

Spendenkonto

Empfänger
Nadeschda Becker

IBAN
DE62 5325 0000 0050 5310 48

BIC
HELADEF1HER

Verwendungszweck
Spende Familie Yancy

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