„Wer gefährdet hier die Arbeitsplätze?“

Zum Thema Unruhe im Revier, vom 16. November, erreichte uns ein Leserbrief von Hans-Karl Schfer Die Aussagen Elisabeth Apels entla

Zum Thema Unruhe im Revier, vom 16. November, erreichte uns ein Leserbrief von Hans-Karl Schfer

Die Aussagen Elisabeth Apels entlarven sich schnell als Wahlkampfgetse, das im Zweifel die Fakten ignoriert.

K+S hat vor mehr als 100 Jahren die Schrfrechte fr einen Apfel und ein Ei erworben. Heute macht der Konzern horrende Gewinne. Der Preis fr Kaliprodukte hat sich in den letzten Jahren vervielfacht, die Aktien steigen sogar in der weltweiten Finanzkrise.

Bis vor kurzem war K+S nicht bereit auch nur einen Teil der zustzlichen Gewinne in den Umweltschutz zu investieren, obwohl sogar eine Minderheit der eigenen Aktionre dies gefordert hat. Vielmehr kippt man den anfallenden Abfall quasi dem Nachbarn in den Vorgarten.

Man schttet riesige Halden auf und bestreitet solange, dass mit dem Steinsalz auch hochgiftige Schwermetalle auf den Kaliberg gelangen, bis aufgrund eindeutiger Messergebnisse die Tatsachen nicht mehr geleugnet werden knnen.

Man pumpt die Lauge in den Untergrund und bestreitet, dass davon eine Gefhrdung des Grundwassers ausgeht, bis die Gemeinde Gerstungen nachweist, dass eine ihrer Quellen bereits verseucht ist.

Man leitet den Dreck in die Werra ein und versteigt sich auch noch zu der Behauptung, eine gleichmig hohe Salzbelastung frdere die Fauna und Flora.

Regt sich Widerstand, droht man sofort mit der Vernichtung hunderter Arbeitspltze. Das von Frau Apel angesprochene Aktionsprogramm zur Laugenreduzierung, gemessen an blichen Standards ein Minimal-zugestndnis, htte K+S niemals zugesagt, wenn nicht diverse Brgerinitiativen und die Gemeinde Gerstungen stndig Druck auf den Konzern ausgebt htten.

Insofern war die Frist zur Reduzierung der Einleitung in die Werra bis (nicht ab) 2020 eher zu lang bemessen. Der mndige Brger darf sich fragen, wer hier Arbeitspltze gefhrdet, die SPD und die Grnen oder der Verursacher K+S.

Hans-Karl SchferWildeck

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HIERgeht's zum Artikel Salzverpressung im Visier

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