Augenchef Dr. Werner Hütz vom Klinikum in Ruhestand verabschiedet

Privatdozent Dr. Werner Hütz freute sich sehr über seine neue „Solex“ und probierte sie direkt aus. Foto: nh

Bei einer Feierstunde im "wortreich" in Bad Hersfeld wurde Privatdozent Dr. Werner Hütz vom Klinikum Hersfeld-Rotenburg nach über 30 Jahren verabschiedet.

Bad Hersfeld. 30 Jahre Klinikum hinterlassen Spuren, das konnte man an der großen Resonanz auf die Veranstaltungseinladung deutlich sehen. Über 100 Gäste, drunter viele Freunde, Weggefährten und Kollegen, verabschiedeten Priv. Doz. Dr. Werner Hütz im Rahmen einer Feierstunde im „wortreich“ in den Ruhestand.

Hütz war nach seiner medizinischen Ausbildung in Essen und an der Uniklinik Gießen 1987 als Chefarzt nach Bad Hersfeld gekommen und hat wie Geschäftsführer Martin Ködding sagte: „die Augenklinik aus dem Nichts aufgebaut“. Hier galt sein Dank an Dr. Werner Hütz auch dem „außerordentlichen Engagement“, das er bis zum heutigen Tag bewiesen hat, um die Klinik als überregional angesehenes Zentrum der Augenmedizin zu positionieren. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Michael Koch zeigte in seiner Laudatio auf, wie sich unter Hütz die Augenklinik zu einer Spitzenabteilung entwickelt hat. Dabei ging er auch auf die vielen wichtigen Entscheidungen und die enorme Entwicklung des Klinikums ein, die Dr. Hütz in seinen insgesamt 16 Jahren im Ärztlichen Direktorium und damit als Mitglied in der Betriebsleitung des Unternehmens mitgestaltet hat.

Dr. Koch konnte den Gästen auch die Nachfolgerin von Dr. Hütz vorstellen: ab 1. August wird die Augenklinik von Dr. Julia Hagenbusch als Chef­ärztin geführt. Persönlich wurde es, als der Ärztliche Direktor als Vertreter der Chefarztkollegen den Weg von Dr. Hütz von seiner Bewerbung bis zum Abschied noch einmal Revue passieren ließ. Die Kollegen hatten sich etwas besonderes einfallen lassen: zum Abschied gab es eine Original „Solex“ aus den 70ern, mit der Hütz in Nizza dann, so der Wunsch der Chef­ärzte entschleunigt, aber stilecht zum Croissant-holen fahren kann.

ImDen fachlichen und wissenschaftlichen Werdegang von Dr. Hütz zeichnete sein Kollege und langjähriger Weggefährte Prof. Dr. Gerd Auffahrt, der Ordinarius der Augenklinik an der Universität Heidelberg, mit einem Abriss wichtiger Meilensteine nach. Auch hier hat sich PD Dr. Hütz bleibende Verdienste erworben. Den würdigen Rahmen bildete die musikalische Ausgestaltung der Veranstaltung durch „Altmeister“ Helgo Hahn am Klavier und Akkordeon, Andreas Winter am Saxophon sowie Überraschungsgast Tobias Licht als Chansonsänger und zugleich Schwiegersohn von Familie Hütz.

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