Wicha wieder im Cockpit

Letzte Meldung (von Freitagabend, 22. Januar): Wicha bei der Monte in der Nacht der langen Messer ausgeschieden... Bericht

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Hersfelder Rallye-Profi startet bei der Monte fr dieses Jahr geplant: Acht IRC-Lufe

Motorsport.Das Jahr 2008 war fr Klaus Wicha das bisher erfolgreichste seiner Rallye-Karriere. Als Copilot des sterreichers Andreas Aigner gewann der Hersfelder den Titel in der Rallyeweltmeisterschaft fr seriennahe Fahrzeuge.Doch dann kam der Bruch fr den 49-Jhrigen, im vergangenen Jahr gab es lediglich sporadische Einstze in Deutschland und sterreich.In diesem Jahr geht es wieder zur Sache. An der Seite des sterreichers Franz Wittmann junior bestreitet der gelernte Maschinenschlosse acht Lufe zur Intercontinental Rally Challenge (IRC). Den Auftakt bildet die Rallye Monte-Carlo (vom 18. bis 23. Januar). Dabei ist das sterreichisch-deutsche Duo mit einem Peugeot 207 S2000 des oberhessischen Teams Romo-Motorsport am Start.Peter Knierim, Rallye-Experte und fr den Kreisanzeiger als Freier Mitarbeiter ttig, sprach mit Wicha. Hier das Interview:Peter Knierim: War es nicht eine Enttuschung, nach einem Weltmeistertitel gewissermaen arbeitslos zu sein?Klaus Wicha:Vor dem Finallauf der Weltmeisterschaft 2008 rechneten wir uns aufgrund des Tabellenstands keine Chancen mehr aus. Umso berraschter waren wir dann, als wir doch den Titel in der Sparte der Produktionswagenkathegorie gewinnen konnten. Bereits vorher stand fest, dass die Sponsoren ihr Engagement fr Andreas Aigner und mich beenden wrden. Umso enttuschender war es dann, als sich trotz des Titels an dieser Entscheidung nichts nderte.Knierim:Wie hast Du das vergangene Jahr genutzt?Wicha: Es war schwierig, die Motivation hoch zu halten, da sich selbst ein Rumpfprogramm in nationalen Meisterschaften nicht umsetzen lies. Gemeinsam mit Jan Becker fuhr ich fnf Lufe zur ADAC Masters-Serie. Wir waren im Mitsubishi Lancer zwei mal siegreich, hatten aber auch drei technisch bedingte Ausflle zu verbuchen. Gemeinsam mit Toto Wolff startete ich noch einmal in sterreich. Auf dem Sachsenring bei Zwickau bettigte ich mich weiter als Instruktor bei Fahrsicherheitstrainings. Fit gehalten habe ich mich wie bisher durch das Fahrradfahren. Claus Fietze und Jrgen Wagner spornten mich immer wieder zu Hchstleistungen an. Den von ihnen anvisierten Fahrradmarathon lie ich dann aber doch sein.Knierim:Was wurde aus Andreas Aigner?Wicha:Andreas Aigner fuhr im Team von Armin Schwarz in Amerika und Mexiko Off-Road-Rennen und will nchstes Jahr mit einem seriennahen Mitsubishi in der sterreichischen Meisterschaft an den Start gehen.Knierim:Wer ist Franz Wittmann junior?Wicha : Franz Wittmann junior ist 26 Jahre alt und gehrt aus meiner Sicht zu den drei aussichtsreichsten Talenten in sterreich. Ich fuhr mit ihm im Jahr 2006 bereits vier Rallyes. Im Jahr 2008 wurde er Vizemeister in sterreich. 2009 startete er auf Mitsubishi Lancer in der IRC. Sein Vater in sterreich eine Art Rallyelegende. Er bestritt viele Weltmeisterschaftslufe und wurde sage und schreibe zwlf Mal sterreichischer Staatsmeister.Knierim: Was verbirgt sich hinter der Intercontinental Rally Challenge (IRC)?Wicha: Die IRC bildete sich aus Lufen der Weltmeisterschaft, die aufgrund eines Rotationsprinzip oder anderen Grnden aus der WM ausgeschieden waren, und aus hochrangigen Lufen der Europameisterschaft. So gehrt zum Beispiel die legendre Rallye Monte-Carlo dazu. Der TV-Sender Eurosport vermarktet die Serie und sorgt so fr Fernsehbertragungen und sogar Liveberichte. Die IRC stellt fr mich die ranghchste Meisterschaft nach der Rallye-Weltmeisterschaft dar.Knierim:Soll die komplette Meisterschaft bestritten werden?Wicha: Wir werden voraussichtlich acht Rallyes bestreiten. Das hngt von der Entwicklung whrend des Jahres und des Budgets ab.Knierim: Welche Ziele setzt Du Dir gemeinsam mit dem jungen Fahrer?Wicha: Bei der starken Konkurrenz und Leistungsdichte innerhalb der Meisterschaft und speziell der Klasse der S2000-Fahrzeuge geht es zunchst darum, ein gutes Gesamtbild abzugeben. Der Umstieg von der seriennahen Gruppe auf ein S2000-Fahrzeug wird am Anfang nicht leicht sein. Ein oder zwei Siege und am Ende unter die ersten drei zu kommen, knnte schon mglich sein.Knierim:Nach einem World-Rally-Car (Skoda im Jahr 2005 und 2006) und einem seriennahen Gruppe N-Fahrzeug (Mitsubishi Lancer 2007 und 2008) kommt nun mit dem Peugeot 207 ein Auto in der Klasse S2000. Wo ist es einzuordnen?Wicha: Vom Fahrverhalten liegt ein S2000 recht dicht an einem World-Rally-Car (WRC). Es ist deutlich leichter als ein Gruppe N-Auto, verzeiht weniger Fehler und verlangt einen aggressiveren und przisen Fahrstil. Es hat eine geringere Endgeschwindigkeit, ist aber dafr in kurvigen Passagen schneller. Durch die hohen Drehzahlen ist das Motorengerusch wesentlich intensiver, was Probleme bei der Gegensprechanlage in der Kommunikation zwischen Fahrer und Beifahrer mit sich bringen kann. Es ist geplant, dass S2000 die Basis der neuen WRC-Generation bilden.Knierim: Wie kam die Zusammenarbeit eines sterreichischen Fahrers mit einem hessischen Beifahrer und einem hessischen Team zustande?Wicha: Bereits seit Anfang der 90er Jahre habe ich Kontakte nach sterreich. 1992 startete ich als Copilot von Franz Wittmann senior. 1993 und 2004 war ich gemeinsam mit Raimund Baumschlager sterreichischer Staatsmeister. Als ich gemeinsam mit Armin Schwarz bei Toyota und Mitsubishi in der WM fuhr, war Franz Wittmanns Vater fr uns als Schotter- und Eisspion ttig. Franz Wittmann junior kenne ich schon seit seiner Jugendzeit.Das Interview fhrte Peter Knierim und stellte es dem Kreisanzeiger zur Verfgung

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EXTRA INFO (1)

Die Rallye Monte Carlo

Die Rallye Monte Carlo gilt als die Mutter des heutigen Rallyesports. Dessen Anfnge werden allgemein auf die erste Austragung der Rallye Monte Carlo im Jahre 1911 datiert, die von Frst Albert I. mitinitiiert wurde. Damals handelte es sich noch um eine so genannte Sternfahrt, die in der Wintersaison Touristen ins Frstentum locken sollte.Die von den Fans und Fahrern liebevoll kurz Monte genannte Veranstaltung findet hauptschlich in den Seealpen des franzsischen Hinterlandes statt. Entlang der franzsischen Riviera, wie auch im kleinen Frstentum Monaco selbst, werden nur berfhrungsetappen gefahren. Die Rallye wird seit 1925 vom traditionsreichen Automobile Club de Monaco (ACM) ausgerichtet, der auch Organisator des berhmten Formel-1-Rennens von Monaco ist.Die Monte ist seit dem Jahr 2009 Bestandteil der jhrlich ausgefahrenen Intercontinental Rally Challenge. Bis zum Jahr 2008 gehrte sie zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC bzw. World Rally Championship), die frher stets im Januar mit diesem Klassiker begann.

In den letzten Jahren wurde die Strecke allerdings drastisch verkrzt, um sie fernsehtauglicher zu machen. So wird die berhmt-berchtigte kurvenreiche Etappe ber den Col de Turini nicht mehr nachts ausgetragen. Diese so genannte Nacht der langen Messer war einst der Hhepunkt der Monte und fr viele Fans sogar der absolute Hhepunkt einer jeden Rallye-WM-Saison.

Quelle: Wikipedia (mehr HIER)

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EXTRA INFO (2)

DieIRC ( Intercontinental Rally Challenge)

Die Intercontinental Rally Challenge (abgekrzt IRC) wurde 2006 von Eurosport und der FIA gegrndet.Diese Rallyeserie soll talentierten Nachwuchsfahrern und Amateuren im Rallyesport eine internationale Zukunft bieten.Die Rennserie, die in der Saison 2006 mit einem Programm aus vier europischen Rallyes ihr Debt-Jahr erlebte, wurde 2007 internationaler. 2007 standen neun Events in Europa, Asien und Afrika auf dem Programm. 2008 stehen bereits zehn Veranstaltungen an.2009 wchst die Serie weiter, und umfasst nun zwlf Rallys rund um den Globus. Den Auftakt bildete 2009 die Rallye Monte Carlo, da diese 2009 wegen des Rotationsprinzips nicht im Kalender der Rallye-Weltmeisterschaft steht. Mit der Rallye Japan ist noch eine zweite ehemalige WM-Rallye vertreten. Es treten die Hersteller und Teams von koda, Peugeot, Abarth, Volkswagen, Honda, Proton, Ralliart und Subaru an, was fr Markenvielfalt sorgt.In der IRC sind Super 2000 Fahrzeuge und Rallyeautos der Gruppe N sowie der Klassen A5, A6 und A7 erlaubt. Die Hersteller und Fahrer, die eingeschrieben sind, drfen punkten.

Quelle: Wikipedia (HIER)

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