Wieder schwerer Unfall auf A 7: Leichtverletzte und 175.000 Euro Schaden

A7/Hattenbach/Kirchheim. Nachdem sich schon am Donnerstagmorgen auf der A7 zwischen dem Hattenbacher Dreieck und Kirchheim einer schwerer Unfall ereig

A7/Hattenbach/Kirchheim. Nachdem sich schon am Donnerstagmorgen auf der A7 zwischen dem Hattenbacher Dreieck und Kirchheim einer schwerer Unfall ereignet hatte (HIER klicken) kam es am Freitagabend gegen 22 Uhr an fast derselben Stelle abermals zu einem kapitalen Crash.

Der Fahrer eines Baustellenfahrzeugs mit Überführungskennzeichen stieß beim Fahrbahnwechsel vermutlich aufgrund von Unachtsamkeit und nicht angepasster Geschwindigkeit mit einem links neben ihm fahrenden Porsche zusammen. Der Fahrer des Baustellenfahrzeugs (mit abgefahrenen Vorderreifen) zog daraufhin wieder nach rechts und klemmte zwischen sich und einem ganz auf der rechten Spur fahrenden Lastzug einen dazwischen fahrenden VW-Touran, den er vermutlich ebenfalls übersah, ein.

Bei dem Unfall wurde die Ehefrau des Porschefahrers verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren werden. Der Fahrer des VW-Touran wurde unverletzt in seinem Fahrzeug eingeschlossen und von Ersthelfern durch die Heckscheibe, die eingeschlagen wurde, befreit.

Durch den Zusammenprall mit dem Touran wurde bei dem rechts fahrenden Lastzug der Tank aufgerissen und mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff liefen über die Autobahn.

Die A7 musste voll gesperrt werden, und es bildete sich schnell ein Stau von über zehn Kilometern. Aufgrund des ausgelaufenen Dieselkraftstoffs, der aufgenommen werden muss, wird die A7 vermutlich noch mehrere Stunden gesperrt bleiben. Zur Stunde ist ein Reinigungsunternehmen damit beschäftigt, die völlig ölverschmierte Fahrbahn zu reinigen. Gegen 3 Uhr wird zumindest einer von drei Fahrstreifen wieder freigegeben werden können.

Der Sachschaden wird von der Polizei mit ca. 175.000 Euro beziffert.

Foto: TVnews-Hessen

Die Polizeimeldung zu dem Unfall:

Ausgelaufener Dieselkraftstoff stoppt Verkehr auf A7

Am Freitag, 5. Oktober 2012, kam es gegen 21.30 Uhr auf der BAB A7, Fulda - Kassel, Gemarkung Niederaula, Kreis Hersfeld-Rotenburg, Richtung Nord, zu einem Verkehrsunfall.

Ein 65-jähriger Fahrzeugführer aus dem Landkreis Landshut fuhr mit einem Lkw/Kipper die A7 in Fahrtrichtung Kassel. Er befuhr den ersten von drei Fahrstreifen. Im Gefällestücke zwischen dem Hattenbacher Dreieck und dem Kirchheimer Dreieck kam er aus bislang ungeklärter Ursache auf der regennassen Fahrbahn nach links vom rechten Fahrstreifen ab.

Ein auf dem dritten Fahrstreifen fahrender Pkw Porsche aus dem Landkreis Konstanz konnte dem Kipplaster nicht mehr ausweichen, prallte mit diesem frontal zusammen und blieb auf dem linken Fahrstreifen stehen.

Die 46-jährige Beifahrerin des Pkw Porsche wurde hierbei leicht verletzt (HWS; Prellungen/Stauchungen) und zur weiteren ärztlichen Versorgung ins Klinikum Bad Hersfeld gebracht.

Ein nachfolgender Lastzug aus Frankfurt/Oder auf dem ersten und ein Pkw VW Touran aus Miltenberg/Bayern auf dem dritten Fahrstreifen hatten den Zusammenstoß der Fahrzeuge beobachtet. Vorsorglich zogen der Lastzug auf den Standstreifen und der Pkw auf den rechten Fahrstreifen.

Da der Fahrer des Kippers jedoch plötzlich gegen lenkte und nach rechts zog, stieß dieser seitlich mit dem VW Touran zusammen und schob in anschließend gegen den Lastzug, der den Standstreifen befuhr, so dass der Pkw zwischen den beiden Lastzügen "eingeklemmt" wurde.

Der Fahrer des VW Touran kam mit dem Schrecken davon und blieb unverletzt.

Auch die beiden beteiligten Lastzugfahrer blieben unverletzt.Durch den Anprall des Pkw VW Touran mit dem Lastzug auf dem Standstreifen, wurde der Tank des Lastzuges beschädigt. Infolgedessen liefen ca. 400 Liter Dieselkraftstoff vom Standstreifen über die gesamte Fahrbahn. Da es zum Unfallzeitpunkt regnete, verteilte sich der auslaufende Dieselkraftstoff auf ca. 600 Meter, so dass die Fahrbahn in Fahrtrichtung Kassel für den nachfolgenden Verkehr komplett gesperrt werden musste, um eine Gefährdung der nachfolgenden Verkehrsteilnehmer durch die rutschig glatte Fahrbahn auszuschließen.Eine Rundfunkwarnmeldung mit einer weiträumigen Umleitungsempfehlung wurde veranlasst.

Der nachfolgende Verkehr staut sich derzeit aufgrund des Unfallgeschehens und der damit verbundenen Rettungs-, Bergungs- und Reinigungsmaßnahmen auf der A7 und der A5 jeweils auf ca. 8 Kilometer.

Rettungskräfte, Feuerwehr, Autobahnmeisterei Hönebach, Abschleppdienste und eine Spezialfirma zur Reinigung der Fahrbahn sind an der Unfallstelle.

Der Sachschaden an den beteiligten Fahrzeugen und der Autobahneinrichtung wird auf ca. 175.000 Euro geschätzt.

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