Windkraft in Bebra: „Es bleibt ein fahler Nachgeschmack“

KA-Leser Bodo Breitbart zum Thema Windkraft in Bebra. Foto: nh
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KA-Leser Bodo Breitbart zum Thema Windkraft in Bebra. Foto: nh

KA-Leser Bodo Breitbart zum Thema Windkraft in Bebra13 Gegenstimmen der Fraktionen – Gemeinsam für Bebra, FWG und SPD – können nicht irren in de

KA-Leser Bodo Breitbart zum Thema Windkraft in Bebra

13 Gegenstimmen der Fraktionen – Gemeinsam für Bebra, FWG und SPD – können nicht irren in der letzten Stadtverordnetensitzung am 13.12. den Antrag auf Verzicht an der Aufstellung von Windkraftanlagen im Feld HEF 008 (Hegeküppel Solz) zu beschließen. Wahr ist, wir werden auf kostengünstige Windenergie in Bebra nicht verzichten können, und alle offenen Möglichkeiten prüfen müssen.

Aber wie kommt es dann, dass das Windfeld HEF 008 plötzlich von "Orange" (mit erheblichen avifaunistischen Bedenken belastet) vom Magistrat der Stadt Bebra in "Grün" (unbedenklich verwendbar) eingestuft wurde? Welche anderen Interessenlagen haben den Magistrat zu dieser Entscheidung veranlasst? Der Bürgermeister als Sprecher des Magistrats hätte sich hier zurückhalten müssen und nicht so vehement das Windfeld HEF 008 als unbedenklich verteidigen sollen. Hat er ein persönliches Interesse an dem Sachverhalt? Es bleibt ein fahler Nachgeschmack. Der vom Regierungspräsident vorliegende vorläufige Flächennutzungsplan sieht vor, dass Gebiet HEF 008 aus der Planung für WKA's herauszulassen. Die Entscheidung des Magistrats, das Feld HEF 008 auf "Grün" zu erheben präjudiziert die Empfehlung des RP.

Wir, die Stromkosumenten, werden von der Politik und den Energieriesen von Anfang an manipuliert. Die Offshore-Anlagen werden favorisiert. Leider sind die Kosten dieser Anlagen weitaus höher als an Land und die Leitungskosten werden uns noch sehr auf die Füße fallen und uns bei der Erstellung von Höchstspannungsleitungen quer durch Deutschland und damit auch durch Waldhessen ärgern.Der zu erstellende entgültige Flächennutzungsplan des RP sollte hier die in Waldhessen geeigneten Flächen sehr genau mit den betroffenen Bürgern abstimmen. Kleinere Anlagen sind hier günstiger und einfacher durchzusetzen und auch wirtschaftlicher.

Bodo Breitbartaus Bebra

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