„Keine Windkraftanlagen in unserer Schatzkammer der Natur!“

Montage: Aus Sicht des Richelsdorfer Friedhofs

Einladung der betroffenen Gemeinden Wildeck, Nentershausen und Ronshausen zur öffentlichen Informationsveranstaltung in Richelsdorfer Weißberghalle

Richelsdorf. Eine öffentliche Bürger-Informationsveranstaltung findet am Mittwoch, den 10. Mai 2017, um 19 Uhr auf Einladung der drei Bürgermeister der betroffenen Gemeinden Wildeck, Nentershausen und Ronshausen mit Unterstützung der Bürgerinitiative „Rettet das Richelsdorfer Gebirge“ in der Richelsdorfer Weißberghalle (Buchenweg) statt. Z

iel der Veranstaltung mit Podiumsdiskussion ist es, die Bevölkerung von Richelsdorf, Süß, Obersuhl, Bosserode, Hönebach, Raßdorf, Machtlos und Bauhaus darüber aufzuklären, welche unmittelbare Bedrohung ihrer Heimat bevorsteht, sofern es nicht gelingt, den Bau der sechs bis zu 245 (!) Metern hohen Windkraftanlagen im bisher unberührten Waldgebiet zu verhindern. Zu erwarten sind nicht nur Schall- und Umweltbelästigungen, sondern auch bewegte Schlagschatten am Tage und rote Blinklichter in der Nacht.

 Meterbreite Transport- und Zufahrtswege für die Wartungsarbeiten stören den Erholungswert des umgebenden Waldes empfindlich. Und geschützte Großvögel und Fledermäuse laufen Gefahr durch die rotierenden Windräder getötet zu werden; besonders das nahe Vogelschutzgebiet Rhäden bei Obersuhl ist bedroht. Auch eine gravierende Beeinträchtigung der für Touristen so attraktiven Landschaftslinien ist zu befürchten.

Werden die Menschen, die bisher hier Ruhe und Schönheit der Natur fanden, nun vielleicht fernbleiben und andernorts Erholung suchen? In unserer windarmen Gegend ist die wirtschaftliche Rentabilität zudem fragwürdig. Zur Finanzierung der erforderlichen Gutachter und der Anwälte für Gerichtsprozesse wird von der Bürgerinitiative „Rettet das Richelsdorfer Gebirge“ zu Spenden aufgerufen.

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