Wohnungsbrand: Rauchmelder verhinderte Schlimmeres

+

Rotenburg. Schock am Morgen: Die Wohnung brannte, doch dank eines Rauchmelders konnte die Feuerwehr rechtzeitig vor Ort sein. Niemand kam zu Schaden.

Rotenburg. Vermutlich ein technischer Defekt an einem Kühl- / Gefrierschrank führte am heutigen Freitagmorgen zu einem Wohnungsbrand in der Straße "Kleiner Hausberg" in Rotenburg.

Dank der ausgelösten Rauchmelder konnten sich alle Bewohner des Mehrfamilienhauses in Sicherheit bringen und den Notruf absetzen. Die Zentrale Leitstelle wies die Anwohner zunächst an das Haus nicht mehr zu betreten und alarmierte die Feuerwehr Rotenburg an der Fulda. Diese rückte mit fünf Fahrzeugen und 21 Mann an und durch die Besatzung des Löschgruppenfahrzeugs wurde ein Innenangriff unter Atemschutz durchgeführt und der Brand schnell gelöscht. Im Anschluss daran wurde die Wohnung mit dem Hochdrucklüfter der Drehleiter gelüftet und der Bereich mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Die Lebensretter, die ausgelösten Rauchmelder gingen auch nach den massiven Lüftungsmaßnahmen nicht in den Ruhemodus und mussten vorerst demontiert werden.  Rotenburgs Feuerwehrchef und Einsatzleiter Jörg Fleischhut sowie Kreisbrandmeister Stefan Hertrampf vom Brandschutzaufsichtsdienst waren mit dem Verlauf des Einsatzes sehr zufrieden und lobten das vorbildliche Verhalten der Anwohner. Ohne die Rauchmelder hätte die Angelegenheit schlimmer enden können.

Für die Absicherung der Einsatzkräfte und zur Betreuung der Bewohner stand ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Bereitschaft.  Die Feuerwehr Rotenburg war mit einem Löschzug bestehend aus Löschgruppenfahrzeug, Einsatzleitwagen, Drehleiter, Hilfeleistungstanklöschfahrzeug und Kommandowagen an der Einsatzstelle.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Schütze mit Luftdruckgewehr unterwegs?

Ein Unbekannter schoss auf die Scheibe eines Einfamilienhauses in Alheim.
Schütze mit Luftdruckgewehr unterwegs?

Asbach: Akku fing beim Aufladen Feuer

Hauseigentümer konnte Feuer in Scheune selbst löschen
Asbach: Akku fing beim Aufladen Feuer

Achtlos weggeworfene Kippe beschäftigte Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst

Rauchentwicklung am Freitagabend in Mehrfamilienhaus in Philippsthal.
Achtlos weggeworfene Kippe beschäftigte Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst

K 129 zwischen Kemmerode und Abzweig Machtlos für vier Monate voll gesperrt

Autofahrer müssen sich für vier Monate auf Umwege einstellen.
K 129 zwischen Kemmerode und Abzweig Machtlos für vier Monate voll gesperrt

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.