Das Wunder Hans Nelson

Die in der Tabelle punktgleich mit den Hersfeldern, aber aufgrund der besseren Satzergebnisse auf dem fnften Platz liegenden Marburger wollten d

Die in der Tabelle punktgleich mit den Hersfeldern, aber aufgrund der besseren Satzergebnisse auf dem fnften Platz liegenden Marburger wollten das Manko in der Aufstellung der Hersfelder nutzen und beide Punkte mitnehmen. Der TSC musste weiterhin auf Volker Stopfel und Hannes Klingenhfer verzichten.

Unorthodox

Im ersten Spiel an Position 4 spielte Manfred Reinhardt gegen Markus Miesbach. Mit seiner unorthodoxen Spielweise brachte Markus, der eigentlich in der Bezirksliga spielt, seinen Kontrahenten aus Marburg an den Rand der Verzweiflung. Nach gewonnenem ersten Satz hatte Reinhardt alle Trmpfe in der Hand und konnte die weiteren Stze ausgeglichen gestalten. Jedoch fehlte dem Hersfelder letztlich die Durchschlagskraft, Reinhardt musste eine Niederlage einstecken.

Spannendes Duell

Gleichzeitig zog man das Spiel an Position eins vor: Sylvio Setzer trat gegen Frank Heinen an. Der spielte im ersten Satz uerst geschickt und fuhr ihn sicher ein. Von nun aber gab es ein sehr spannendes Duell, wobei die nchsten beiden Durchgnge jeweils ber 8:8 gingen - aber Sylvio die Stze fr sich entschied. Im vierten Satz lie der Marburger nach - und der Hersfelder fuhr einen wichtigen Sieg ein.

berrascht

An Position 3 spielte Mario Vandenhirtz, der sich eigentlich in dieser Saison nur fr die Reserve meldete. Trotz Tainingsrckstandes gewann Hersfelds Kapitn den ersten Satz - und war ber sein Spiel selbst berrascht. Auch der zweite Satz ging ziemlich klar an Vandenhirtz, und im Dritten hatte er sogar Matchblle. Mit dem berhaupt engsten Spielergebnis ging mit 9:10 der Satz aber an Florian aus Marburg - und das Match wendete sich. Der Marburger fand immer besser ins Spiel, und die Kontinuitt des Hersfelders lie nach. Kein Druck, keine langen Blle mehr. Das lange Match ging ber fnf Stze - doch Marburg fhrte jetzt mit 2:1 Spielen.

Operiert

Im zeitgleich begonnen Spiel der Position 2 von Hans Nelson gegen den Marburger William Unway sah es nicht so gut aus. Der Hersfelder lag mit zwei Stzen zurck - und zu diesem Zeitpunkt schien eine Niederlage wohl unabwendbar. Eigentlich wollte Hans Nelson nicht spielen, da err vor Weihnachten erst operiert wurde - so fhlte er sich noch ziemlich wacklig auf den Beinen.

Ein Wunder

Doch irgendwie war es ein Wunder. Hans Nelson wurde zum Mann des Abends und rettete den Hersfeldern mit seinem Sieg, an den keiner mehr glaubte, ein Unentschieden. Nelson wuchs ber sich hinaus: Wie ein fliegender Jungbrunnen flitzte er jedem Ball hinterher. Der Marburger konnte es nicht fassen und war nach seiner Niederlage ziemlich angeknackst; zwei Stze lag er vorn - dann aber im wortwrtlichen Sinne vorgefhrt zu werden, das war ihm lange nicht mehr passiert.

Freude ber den Punkt

Eigentlich htte der TSC Bad Hersfeld gewinnen knnen - wenn Mario Vandenhirtz seine Matchblle verwandelt htte. Trotzdem freut sich das Team sehr ber den Punktgewinn. Wenn man bedenkt, unter welchen Umstnden die Hersfelder Squasher sich motivieren,wollen wir uns aus dem Abstiegskampf ferrn halten, sagt Mario Vandenhirtz. Auch wenn wir zur Rckrunde keinen neuen Spieler verpflichten konnten, wollen wir den drittletzten Platz verteidigen.

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