ZUBRA räumt ab - 35.000 Euro Fördergelder

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Im Rahmen der Initiative „Zukunftsstadt“ erhalten die ZUBRA-Kommunen Bebra, Rotenburg und Alheim Fördergelder von 35.000 Euro

Bebra. Am Donnerstag hat die Bundesforschungsministerin Johanna Wanke in ­Berlin die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs ­"Zukunftsstadt" bekanntgegeben. Aus 168 eingegangenen Bewerbungen wählte ­eine ­Expertenjury 52 Städte, ­Gemeinden und Landkreise aus, die nun Fördermittel in Höhe von jeweils 35.000 Euro erhalten. Die einzigen Sieger aus Hessen sind die Zubra-Kommunen Bebra, Rotenburg und ­Alheim.

Die ZUBRA-Region will mit der finanziellen Förderung das Projekt "ZUBRA 2030+" vertiefen: Man möchte den kommunalen Verbund ausweiten und die Wertschöpfung der Region steigern – als attraktiven Wohnstandort mit einer hohen Lebensqualität für die Bewohner. Das geht aus dem entsprechenden Bewerbungsschreiben, das unserer Zeitung vorliegt, hervor.

Bei den Bürgermeistern der ZUBRA-Region war die Freude über die Auszeichnung groß. Uwe Hassl sagt: "Mit dem interkommunalen Zusammenschluss wurde der Prozess zum Aufbau einer regionalen Identität eingeleitet." Bei dem Entscheidungsprozess sollen besonders Jugendliche miteingebunden werden.Christian Grunwald, als ­begeisterter Zubraner, freut sich: "Diese Auszeichnung ist ein Beleg für unsere gute ­Zusammenarbeit." Der Rotenburger Bürgermeister nimmt den Sieg im Wettbewerb als Motivation für die Zukunft.

Laut Johanna Wanke sei der Dialog mit den Menschen vor Ort sehr wichtig für eine erfolgreiche Stadtentwicklung. Gemeinsam sollten neue Ideen entwickelt werden. Das Ziel der Initiative "Zukunftsstadt" ist, die Menschen dazu zu bewegen, sich selbst Gedanken über die ­Zukunft ­ihrer Stadt zu machen.

+++ DARUM GEHT'S +++

Waldhessen. Neben der ­finanziellen Unterstützung treibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung Bürgerdialoge zur Stadtentwicklung auf kommunaler Ebene voran. Die Bürger der Zukunftsstädte sollen gemeinsam mit Kommunalpolitikern, Ratsvertretern, ­Wissenschaftlern und Wirtschaftsvertretern eine nachhaltige Vision ­ihrer Kommune planen, die die Zukunfts­aufgaben einer solchen beinhaltet. Im ­Fokus stehen hier zum Beispiel neue Gebäudekonzepte, umweltfreundliche Energien und der demografische Wandel.In der zweiten und dritten Phase des Wettbewerbs, die bis ins Jahr 2018 reicht, sollen die gefassten Pläne weiterentwickelt und umgesetzt werden. Insgesamt liegt das Fördervolumen des Bundesforschungsministeriums bei rund 1,75 Millionen Euro.

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