CDU Wildeck ist strikt gegen Windparks

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So könnte die Fläche um Wildeck bald ausehen.

Die CDU Wildeck bezieht klare Stellung zum Thema Windparks mit Hinweis auf die Zugvögel.

Wildeck. Die CDU Wildeck spricht sich klar gegen die Errichtung von bis zu 245 Meter hohen Windrädern in den geplanten Vorrangflächen HEF 15 und HEF 17 aus. Die Bürgerversammlung in Richelsdorf mit circa 300 besorgten Bewohnern aus Wildeck, Ronshausen und Nentershausen zeigte doch eindrücklich, insbesondere durch die gelungenen Präsentationen und Redebeiträgen der Herren von Trott und des Nabus, dass die Bewohner diese Windtürme mehrheitlich ablehnen.

Gleichfalls wäre es wünschenswert und vielleicht hilfreich gewesen, dass bei der Bürgerversammlung auch Verantwortliche vom Regierungspräsidium (RP) eingeladen worden wären. Die Versammlung hat auch eindeutig gezeigt, was für eine große Bedeutung das Naturschutzgebiet Rhäden für die Zugvögel in Hessen insgesamt hat. Aus Sicht der CDU Wildeck darf es somit nicht sein, dass Investoren aus ganz Deutschland, sich aufgrund von niedrigen Bankzinsen, die Gewinne einstecken und die Bürger vor Ort die Windtürme in Sicht- und Hörweite haben und diese durch die EEG-Umlage auch noch mitfinanzieren sollen. Die überzogene EEG-Umlage (Subvention), die jeder Stromverbraucher über den kW/h-Preis mitbezahlen muss, wurde erstmalig von der damaligen Rot-Grünen Bundesregierung im Jahre 2000 in Berlin eingeführt. Gleichfalls möchte die CDU Wildeck höflich erinnern, dass die SPD unter Frau Ypsilanti bis zu 3.000 Windräder in Hessen durchboxen wollte.

Dieses SPD-Programm wurde von dem einheimischen SPD-Bundestagskandidaten Michael Roth auch unterstützt. Wäre dieses Programm umgesetzt worden, hätten man fast in jedem zweiten Dorf jede zweite Woche eine Bürgerversammlung gegen Windräder abhalten müssen. Der CDU Bundestagsabgeordneter Helmut Heiderich hatte sich schon immer gegen die überzogene EEG-Umlage gewehrt, gegen die Belastungen der Bürger vor Ort gekämpft und auch bei der Reform des EEG-Gesetzes im Bundestag dagegen gestimmt.

Leider habe Herr Michael Roth (SPD) für diesen Entwurf gestimmt. Die CDU Wildeck unterstützt auch den Beschluss der Kreis CDU unter Führung des CDU-Bundestagskandidaten Timo Lübeck, die EEG Umlage für neue Windräder komplett zu streichen. Das Land Hessen und das RP müssen Vorranggebiete ausweisen und planen. Jedoch würde sich der Bau von Windrädern ohne EEG-Förderung für Investoren dann nicht mehr in normalen Windzonen rentieren, somit die Anzahl der Windräder sich deutlich reduzieren – gerade auch im Hinblick auf zukünftige Entwicklungen.

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