Zuviel riskiert

Hier der Abschlussbericht von Peter Knierim zu Klaus Wichas Auftritt bei der Rallye Monte CarloNach einer zunchst tollen Vorstellung bei der Ral

Hier der Abschlussbericht von Peter Knierim zu Klaus Wichas Auftritt bei der Rallye Monte Carlo

Nach einer zunchst tollen Vorstellung bei der Rallye Monte Carlo endete die traditionsreiche Veranstaltung fr den Bad Hersfelder Profi-Beifahrer Klaus Wicha kurz vor Schluss in einer Mauer (der Kreisanzeiger berichtete online schon am Samstag und in der Print-Ausgabe am Sonntag). Hier nun der Abschlussbericht von unserem freien Mitarbeiter Peter Knierim:

Zuviel riskiertNach guten Platzierungen kam der Ausrutscher von Franz Wittmann und seinem Bad Hersfelder Beifahrer Klaus Wicha bei der Rallye Monte-Carlo.

Von PETER KNIERIMMonaco.An achter Stelle liegend endete die Rallye Monte-Carlo fr das Team Franz Wittmann und Klaus Wicha mit einem Ausrutscher an eine Mauer. Beim ersten Lauf zur Intercontinental Rally Challenge ging das sterreichisch-nordhessische Duo somit leer aus, konnte aber wichtige Erfahrungen im Peugeot 207 S2000 sammeln.Mit schwierigen Verhltnissen hatten die Rallyeteams bei der Rallye Monte-Carlo in den franzsischen Seealpen zu kmpfen. Von trockenem ber feuchten bis berfrorenen Asphalt sowie geschlossenen Schneedecken hatten die 15 Wertungsprfungen alles zu bieten, was es den Fahrern bei der Reifenwahl schwer machen konnte. Was die Reifenwahl besonders schwierig macht, ist, dass wir im Tal beispielsweise bei trockenen Bedingungen los fahren und auf den Hhen wieder Schnee liegen kann.Zwischendurch kann Wasser von tagsber getautem Schnee zu Eisflchen gefroren sein, erklrt Klaus Wicha die Verhltnisse. So kommen kuriose Reifenkombinationen zustande: Die einen fahren Asphalt-, die anderen Winterreifen oder Spikes. Zum Teil kommen die Spikes nur auf einer Achse zum Einsatz, zum Teil nur innen oder auen auf der Laufflche.Bis zur 13. von 15 Wertungsprfungen verlief der Reifenpoker fr Franz Wittmann und Klaus Wicha recht gut und sie gingen als siebte des Gesamtklassements auf die letzte Etappe die berhmt-berchtigte Nacht der langen Messer. Entgegen dem Rat von Franz Wittmanns Vater, der selbst ein sehr erfahrener Rallyefahrer ist und fr die beiden als Eisspion unterwegs war, lie Franz Wittmann junior Reifen mit Winterprofil aufziehen.Auf etwa zwei bis drei Kilometern war dnner Schneematsch auf der Strae, ansonsten war es trocken und Franz wollte dort kein Risiko eingehen, berichtet der Profibeifahrer. Das ging im ersten Durchgang auch gut, doch im zweiten hatten die Reifen dann mehr abgebaut als gedacht. Franz wollte zu viel und wir rutschten seitwrts gegen eine Mauer.Dabei gingen Felgen und Bremsscheiben zu Bruch, auch die Antriebswellen brachen. Eine Weiterfahrt war somit unmglich. Wir lagen auf dem achten Rang, der sechste wre durchaus mglich gewesen, bedauert es der 49-Jhrige. Trotz allem war es fr das Team gut, zu wissen, wo es im Vergleich zu den anderen steht.Den Gesamtsieg holten Mikko Hirvonen und Jarmo Lehtinen, die Vizeweltmeister 2009. Bei der Jungfernfahrt des neu entwickelten Ford Fiesta 2000 konnten sie so bei einer der prestigetrchtigsten Rallyes einen Premierensieg einfahren

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Lesen Sie hier mehr zum Thema:

Wicha wieder im Cockpit Hersfelder Rallye-Profi startet bei der Monte fr dieses Jahr geplant: Acht IRC-Luf... HIER ein Interview mit Wicha

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