Zwei Wochen voller Action und viel Abenteuer…

Waldhessen. ..das war es, was sich die hauptamtlichen der Stadtjugendpflege und ihre ehrenamtlichenHelfer und Helferinnen für die beiden ersten Ferie

Waldhessen. ..das war es, was sich die hauptamtlichen der Stadtjugendpflege und ihre ehrenamtlichenHelfer und Helferinnen für die beiden ersten Ferienwochen vorgenommen hatten. Die erste Woche gehörte den "Bambinis" –das sind die 6-8jährigen bei der Stadtjugendpflege. Für 30 quicklebendige Kinder hieß es früh morgens um 8 Uhr am ersten Ferientag zu den Pfadfindern des Stammes Wisent am Tageberg zu wandern und dort einen ganzen Tag an frischer Luft mit viel Abenteuer, Klettern und natürlich dem obligatorischen Lagerfeuer und Stockbrot zu verbringen. Gegen 16Uhr nahmen die Eltern ihre Bambinis immer müdeund kaputt –aber voller Vorfreude auf den nächsten Tag- wieder am Jugendhaus in der Dippelstrassein Empfang.

Den Rest der Woche ging es noch in den Wildpark Meißner, wo besonders die frei laufenden Rehe Eindruck machten, die bereitwillig aus den Kinderhänden fraßen, in den Jahnpark und das Freibad im Geistal. Der Hahn "Hugo" war die Attraktion für einige Kinder auf dem Bauernhof in Buchenau, da er bereitwillig –fast- alles mit sich machen ließ; für die Mädchen war erfahrungsgemäß das Reiten und Versorgen der Pferde ein Highlight am Donnerstag.

Ein gesundes Frühstück, was von den Bambinis selbst hergerichtet wurde, bildete eine gute Grundlage, um anschließen im Kino den 3-D-Film "Ich – einfach unverbesserlich 2" zu genießen. Als etwas ganz besonderes wurde von den Bambinis das warming up von Erzieher- Praktikantin Hilal geschätzt: im Kreis wurden jeden Morgen zum "jump-style" eifrigst die Beine geschüttelt, so dass alle wirklich wach waren. Zum Abschluss eines jeden Tages wurde dieses Ritual auch nochmals gepflegt.

Die zweite Woche waren die 9-12jährigen gefordert:Bei schönstem Sonnenschein wurden die 50 Mädels und Jungs bereits am Montag im Kletterwald in Rotenburg-Braach gefordert. Den ganzen Tag hieß es Klettern, Klettern und dann Klettern! Immer neue und schwierigere Routen galt es zu meistern – natürlich immer ausreichend abgesichert, so dass es zu keinen Unfällen kam.Wer glaubte, seine Ängste alle besiegt zu haben, wurde gleich am Dienstag mit neuen Herausforderungenbedacht: erstmals innerhalb der Ferienspiele buchte die Stadtjugendpflege den Wildwasserkanal in Sömmerda, auf dem früher die Weltklasse-Kanuten der DDR schon trainierten.

In 6-er Gruppen galt es –unter Mithilfe eines erfahrenen Steuermannes- die wirklich wilden 400m der Strecke (inklusive einer "Walze" gleich zu Beginn) zu meistern, ohne aus dem Boot zu fallen. Von vormittags bis in den späten Nachmittag nutzen alle Kinder dieses Angebot – nur von einer kleinen Grill-Mittagspause unterbrochen. Ein gutes Dutzend Kinder wagte sich am Nachmittag –unter fachkundiger Anleitung- nur mit Schwimmweste und Helm ausgestattet ganz ohne Boot in die Untiefen und Strömungen des Wildwasserkanals.

Schlagskaputt kamen die Kinder auch diesen Abend wieder in Bad Hersfeld an – und die ersten Eltern lobten das Programm der Stadtjugendpflege, weil die Kinder abends "brav schlafen" gingen. Der Mittwoch war ebenfalls als ein Tag gedacht, der alle Energiereserven der Kinder abfordern sollte: Radtour nach Schenklengsfeld ins dortige Freibad stand an – und das auch wieder bei herrlichstem Sonnenschein.

Es ist schon beeindruckend wenn gut 50 Kinder plus die Betreuer auf herrlichen Solztalradweg durch die Ortschaften strampeln – schön hintereinander in "Reih und Glied", damit die anderen Benutzer des Radweges nicht gestört werden. Für die leistungsstarken galt es ab Sorga mit Betreuer Max und den drei angehenden Erzieherinnen Lena, Anna-Lena und Lisa den Rest der Strecke bis Schenklengsfeld in "Tour-de-France"-Manier zu bewältigen.

Alle kamen endlich im Freibad an und konnten sich bei wilden Wasserschlachten mit den Betreuern erholen, um dann gemeinsam den Rückweg anzutreten, der allerdings von ein paar kleineren "Auffahrunfällen" überschattet wurden. Da alle Kinder die energiezehrenden Tage durchgehalten hatten, gab es "zur Belohnung" am Donnerstag eine Busfahrt in die Autostadt Wolfsburg. Dort wurde nach einer gemeinsamen Schifffahrt auf dem Mittelland-Kanal in Kleingruppen die Autostadt erkundet und von einigen Kindern wurde auch der Kinderführerschein erfolgreich bestanden. Müde, aber voller neuer Eindrücke wurde dieser lange Tag abgeschlossen.

Freitag war dann der Tag der Erholung:Wie bei den Bambinis wurde gemeinsam ein Frühstück hergerichtet und anschließend ging es auch in den 3-D-Film, den auch schon die Kleinen gesehen hatten. Viele Kinder –und auch deren Eltern- freuen sich schon auf die nächsten Ferienspiele der Stadtjugendpflege…

Wer über das Programmangebot der Stadtjugendpflege informiert werden möchte, kann diesmit dem aktuellen Halbjahresflyer tun, der an vielen Stellen der Stadt –und den Einrichtungender SJP- ausliegt oder über die Stadtverwaltung – Bereich Generationen- Am Markt 16 angefordert werden kann. Telefon: 06621 – 201 276 (Frau Mausehund)

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