Ab 2017: Fluglinie Sundair stationiert Airbus am Kassel Airport

Foto: Uwe Zucchi
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Foto: Uwe Zucchi

Es wird wohl wieder mehr Flüge von Calden geben: Dank des Reiseveranstalters "Schauinsland" wird die Airline Sundair 2017 vom Kassel Airport fliegen.

Kassel. Darauf mussten die Freunde der Luftfahrt und des Kassel Airport lange warten. Sundair wird im Sommer 2017 einen Airbus 319-100 mit 150 Plätzen in Calden stationieren.

Am jüngsten Flughafen Deutschlands wird die jüngste Fluglinie des Landes einen ihrer ersten Airbusse stationieren. Wer auf die Internetseite von Sundair geht, wird sehen, dass die Firma noch im Aufbau ist. Drei Maschinen sind bereits für 2017 gechartert. Neben Berlin und und Frankfurt wird eine von ihnen auf dem Airport Kassel ihre "homebase" finden.

Möglich gemacht hat das einer der ältesten und renommiertesten Veranstalter Deutschlands. Seit über hundert Jahren ist "Schauinsland" im Geschäft. Hat anfangs Gäste mit Bussen in den Schwarzwald gefahren und sich dort den Namen erworben, der sich heute noch hervorragend vermarkten läßt. Denn "Schauinsland" ist vor rund vierzig Jahren auch ins Fluggeschäft als Veranstalter eingestiegen. Erfolgreich natürlich.

Schauinsland

Jetzt ist der nächste Schritt erfolgt. "Schauinsland" gehört zu den Eigentümern von Sundair und wird die junge Firma mit allen Verbindungen und Erfahrungen unterstützen.

Für den Kassel Airport ist das natürlich ein Geschenk. Schon früh engagierte sich "Schauinsland" am jungen Flughafen. Musste anfangs auch erleben, dass einige Airlines nicht sonderlich zuverlässig waren. Sicher auch ein Grund, sich selbst in einer Fluggesellschat zu engagieren. Auch ohne speziellen Verkaufsleiter, bekanntlich hatte sich der Flughafen von einigen erfolglosen Kandidaten schon in der Probezeitgetrennt, ist es jetzt gelungen, Sundair und ein Flugzeug nach Calden zu holen.

Jürgen Schierz, im Flughafen von Anfang an für den Verkauf tätig, und Flughafengeschäftsführer Ralf Schustereder verhandeln bekanntlich schon seit Wochen über einen Vertrag. Leute, die sich im Fluggeschäft auskennen, hat es nicht sonderlich erstaunt, dass das Zeit gekostet hat. Und diese Zeit haben sie erhalten, denn der Aufsichtsrat, an der Spitze mit Finanzminister Dr. Thomas Schäfer, hat ihnen diese Zeit gegeben. Und den Ablauf der Verhandlungen durch zwei Sondersitzungen beschleunigt.

Sommerflugplan

Für den Sommerflugplan 2017 bedeutet das – es wird der umfangreichste Flugplan der jungen Airport-Geschichte. Denn so ein Flugzeug muss ausgelastet werden und zweimal pro Tag ein Ziel anfliegen. Mallorca, Türkei, Ägypten und Heraklion werden wohl wieder dabei sein. Beginnen wird der Sommerflugplan übrigens erst am 1. Juli 2017.

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