28-Jähriger stirbt bei Wohnhausbrand im Fasanenhof

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Der junge Mann, körperlich und geistig behindert,  war zu Besuch bei seiner Mutter.

Kassel. Bei einem Wohnhausbrand in der Kasseler Hauffstraße ist am Sonntagmorgen ein Mensch gestorben. Die Feuerwehr Kassel ist mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Um 5.35 Uhr erreichte die Leitstelle der Feuerwehr Kassel der Notruf, dass es im ersten Obergeschoss des Gebäudes Hauffstraße 15 brennt und sich noch Menschen im Gebäude befinden. Die Leistelle alarmierte mit dem Stichwort „Feuer - Menschenleben in Gefahr“ starke Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr sowie den Rettungsdienst.

Als die ersten Kräfte der Feuerwehr an der Einsatzstelle eintrafen, hatten die Flammen bereits auf das ausgebaute Dachgeschoss der Doppelhaushälfte übergegriffen. Feuerwehrleute, die mit Atemschutz zur Menschenrettung in das Gebäude eindrangen, fanden dort eine leblose Person und brachten sie ins Freie. Es handelt sich um einen 28-jährigen Mann mit psychischen und physischen Beeinträchtigungen, der bei seiner Mutter zu Besuch war.

Mitarbeiter des Kriseninterventionsteams betreuen die Mutter des Verstorbenen und weitere Mieter.

Mehrere weitere Personen konnten sich selbstständig aus dem brennenden Gebäude beziehungsweise der benachbarten Doppelhaushälfte retten. Sie werden vom Rettungsdienst betreut.

Aufgrund der Brandintensität wurde Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Kassel ausgelöst, um die Einsatzkräfte in der Hauffsttraße zu unterstützen. Weitere Freiwillige Feuerwehren besetzten die beiden Feuerwachen, um für mögliche weitere Einsätze zur Verfügung zu stehen.

Die Kriminalpolizei hat mittlerweile die Ermittlungen in der Hauffstraße 15 zur Brandursache aufgenommen. Da das Haus nicht vollständig betreten werden kann, ist die Brandursache weiterhin ungeklärt. Brandausbruch wird nach ersten Ermittlungen im 1. Obergeschoß vermutet. Das für Brandermittlungen zuständige Kommissariat K11 wird am Montag, nach Rücksprache mit Feuerwehr und Statiker, seine Ermittlungen fortsetzen. Der Sachschaden wird mit ca. 250.000.- EUR angenommen. Das Haus ist zurzeit nicht mehr bewohnbar. Die Mieter konnten bei Verwandten unterkommen oder wurden von der Feuerwehr in einem Kasseler Hotel untergebracht.

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