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30-Jähriger mit Kokain, Haschisch und Marihuana festgenommen

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Bei Kontrollen zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität in Kassel nahm die Polizei einen 30-jährigen, wohnsitzlosen Marokkaner fest, der im Verdacht steht mit Drogen zu dealen.

Kassel. Beamte des Polizeireviers Mitte führten am Donnerstag Kontrollen zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität in der Kasseler Innenstadt durch. Dabei nahmen sie in der Jägerstraße einen 30 Jahre alten Mann aus Marokko im Besitz von Kokain, Haschisch und Marihuana fest. Er steht nun im Verdacht, mit den Drogen gehandelt zu haben. Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und derzeit zudem über keinen gültigen Aufenthaltstitel verfügt, soll er am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt werden, der über die Untersuchungshaft entscheidet.

Die Beamten hatten den 30-Jährigen gestern bei ihren Kontrollen in der Innenstadt gegen 14.30 Uhr in der Jägerstraße, nahe der Unteren Königsstraße, kontrolliert. Der Mann wies sich mit einer bereits im November 2016 abgelaufenen "Duldung" aus und konnte darüber hinaus keinen gültigen Aufenthaltstitel für die Bundesrepublik Deutschland vorweisen. Zudem entdeckte die Streife des Reviers Mitte mehrere Tütchen mit Marihuana in seiner Jackentasche und nahmen den 30-Jährigen daraufhin mit auf die Dienststelle. Dort kamen bei seiner Durchsuchung insgesamt knapp zehn Gramm Kokain, elf Tütchen mit rund 15 Gramm Haschisch sowie acht Tütchen mit rund 7 Gramm Marihuana zum Vorschein, die der Festgenommene in den Taschen seiner Kleidung versteckt hatte. Neben dem Rauschgift stellten die Beamten zudem das Handy und das Bargeld des 30-Jährigen sicher.

Er soll nun im Laufe des Freitags wegen Verdachts des illegalen Handels mit Betäubungsmitteln dem Haftrichter vorgeführt werden. Die weiteren Ermittlungen werden beim für Rauschgiftdelikte zuständigen Kommissariat 34 der Kasseler Kripo geführt und dauern an.

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