A44: Zwei Aquaplaning-Unfälle mit hohen Sachschäden

Einen Leichtverletzten und einen Gesamtschaden in Höhe von 21.000 Euro mit drei beschädigten Autos verzeichnete die Polizei heute Morgen auf der A44. 

Kassel. Am heutigen Morgen kam zunächst ein Pkw bei Aquaplaning ins Schleudern und blieb beschädigt auf dem Standstreifen liegen. Ein weiterer Autofahrer hielt mit seinem Wagen dahinter an und wollte dem Fahrer Hilfe leisten. Nur wenige Minuten später kam ein weiterer Pkw durch Aquaplaning ins Schleudern und stieß gegen die beiden Fahrzeuge auf dem Standstreifen.

Wie die Beamten der Polizeiautobahnstation von der Unfallstelle berichten, war um kurz nach acht Uhr ein 48 Jahre alter Fahrer aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit seinem Toyota auf der A 44 in Richtung Dortmund unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Zierenberg und Breuna verlor er auf der linken Spur durch Aquaplaning die Kontrolle über sein Fahrzeug, schleuderte zunächst nach links in die Mittelleitplanke und dann über die Fahrbahnen zurück bis auf den Standstreifen, wo er zum Stehen kam. Ein dahinter fahrender 50-Jähriger aus Hofgeismar hatte den Unfall beobachtet und hielt mit seinem Mercedes hinter dem Toyota an, um dem Fahrer seine Hilfe anzubieten.

Unmittelbar danach kam ein 41 Jahre alter Citroen-Fahrer aus dem Landkreis Bautzen auch auf dem linken Fahrstreifen durch Aquaplaning ins Schleudern, stieß erst gegen die Mittelleitplanke, dann gegen die rechte Leitplanke und anschließend gegen das Heck des Mercedes. Durch den Aufprall wurde dieser nach vorne gegen den Toyota geschleudert.

Bei dem ersten Unfall zog sich der Toyota-Fahrer eine leichte Handverletzung zu. Alle drei beteiligten Fahrzeuge waren so erheblich beschädigt worden, dass sie abgeschleppt werden mussten. Den gesamten Sachschaden, inklusive der Leitplanken, schätzen die Beamten auf gut 21.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten kam es zu Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs, da teilweise nur ein Fahrstreifen zur Verfügung stand.

Rubriklistenbild: © dpa

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