A49: Fahrt mit 1,8 Promille endet mit Unfall

Ein alkoholisierter Fahrer verlor am gestrigen Abend auf der A49 die Kontrolle über seinen Wagen und stieß dabei mit einem anderen Auto zusammen. Der Gesamtschaden wird auf etwa 13.000 Euro geschätzt.

Kassel. Die Fahrt eines 57-jährigen Autofahrers aus Polen mit über 1,8 Promille auf der A 49 bei Kassel endete am gestrigen Abend damit, dass er mit seinem Wagen ins Schleudern geriet, gegen ein anderes Auto prallte und beide Pkw anschließend in die Leitplanke krachten. Ein Insasse des anderen Autos hatte sich zudem leicht verletzt. Der 57-jährige Unfallverursacher musste die Polizei anschließend zur Blutentnahme mit auf die Dienststelle begleiten, wo sie auch seinen polnischen Führerschein sicherstellte. Seinen auf der Autobahn stehenden Pkw hatten sie zuvor abschleppen lassen. Der 57-Jährige muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Wie die am Unfallort eingesetzten Beamten berichten, war es gegen 18.10 Uhr zu dem Unfall auf der A 49 zwischen den Anschlussstellen Kassel-Auestadion und Kassel-Waldau gekommen. Der 57-Jährige war mit seinem Volvo V 40 auf dem linken der beiden Fahrstreifen ins Schleudern geraten und daraufhin mit dem rechts neben ihm fahrenden VW Up zusammengestoßen, an dessen Steuer eine 53-Jährige aus Kassel saß. Der VW Up war durch den Zusammenstoß nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und dort in die Leitplanke gekracht. Dabei hatte sich der aus Kassel stammende 55-jährige Beifahrer leicht verletzt, benötigte aber zunächst keine medizinische Versorgung vor Ort. Der Volvo des 57-Jährigen hatte sich um 180 Grad gedreht und war in die Mittelschutzplanke gekracht, wo er schließlich entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen mit Schäden auf der rechten Seite in Höhe von ca. 5.000,- Euro zum Stehen kam. Der VW Up war auf beiden Fahrzeugseite beschädigt worden. Die Höhe dieses Schadens beziffern die Beamten auf weitere 6.000,- Euro. Da auch die Schutzplanken beschädigt wurden, gehen sie davon aus, dass bei dem Unfall ein Gesamtschaden von etwa 13.000,- Euro entstanden war.

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