Achtung, Rehe kreuzen!

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Region. Das Regierungspräsidium Kassel warnt vor erhöhter Gefahr von Wildunfällen mit Rehen.

Region. Das Regierungspräsidium Kassel als obere Jagdbehörde des Landes Hessen warnt vor erhöhter Gefahr von Wildunfällen mit Rehen. Von jetzt an und noch bis Mitte August ist die Brunftzeit des Rehwildes.Weil die Ricken gehörig umworben sein wollen, entziehen sie sich immer wieder den Nachstellungen der Böcke. Und unermüdlich folgt der Bock – auch oft über vielbefahrene Straßen und am helllichten Tage. Dabei gilt: Je heißer das Wetter umso heftiger die Brunft.

Also Vorsicht: Vor allem in Waldgebieten und im ländlichen Bereich sollten die Kraftfahrer bis Mitte August auch tagsüber besonders aufmerksam sein, lautet der Appell des Regierungspräsidiums. Unfallschwerpunkte sind vor allem Straßen, die zumindest von einer Seite von Wald begrenzt sind.Wechselt ein Stück Wild über die Straße, muss immer mit nachfolgenden Tieren gerechnet werden. Deshalb in einem solchen Fall: runter vom Gas und die Stelle nur ganz langsam passieren.Etwa 15.000 Rehe fallen in Hessen jährlich dem Straßenverkehr zum Opfer. Es entstehen hohe Sach- und leider auch Personenschäden.

Bei diesen Wildunfällen werden die Rehe mitunter nicht auf der Stelle getötet; oft können sie sich mit schweren Verletzungen noch ein Stück davon schleppen. Dann muss der Jäger das verletzte Wild mit seinem speziell ausgebildeten Jagdhund nachsuchen, um es von seinen Qualen zu erlösen.Jeder Autofahrer kann also durch rücksichtsvolles und vorausschauendes Fahren wesentlich dazu beitragen, Personen- und Sachschäden zu vermeiden und den Wildtieren unnötige Schmerzen zu ersparen.

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