Akute Waldbrandgefahr in Nordhessen: Diese Regeln unbedingt beachten

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Bereits am Freitag kam es nahe der L3220 in Höhe Gut Bodenhausen bei Zierenberg gegen 14 Uhr zu einen Feldbrand. Die Feuerwehr konnte ein größeres Ausbreiten verhindern, dennoch brannten etwa 1.000 Quadratmeter ab. Die Brandursache ist unklar. Insgesamt war die Feuerwehr Zierenberg und Habichtswald mit 77 Einsatzkräften im Einsatz.

Sonne satt und schön warm: So muss unser Sommer sein. Leider kommt es wegen der Trockenheit zur akuten Waldbrandgefahr. Wie schnell es geht, zeigen die Einsätze der vergangenen Tage: Da mussten die fleißigen Feuerwehren der Region schon etliche Stoppelfelder löschen.

Kassel.  Das Hessische Umweltministerium warnt angesichts der sommerlichen Temperaturen, die von vielen Menschen in der Urlaubszeit für Freizeitaktivitäten im Wald genutzt wird, erneut vor einer zunehmenden Brandgefahr in den hessischen Wäldern.

Bis zum Beginn der nächsten Woche besteht flächendeckend mittlere bis hohe Waldbrandgefahr. Hintergründe sind die aktuelle Trockenheit und die hohen Temperaturen in den vergangenen Monaten. Das Ministerium bittet daher alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit.

- Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden.

- Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird.

- Für die im Einzelfall erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen wird bereits jetzt um Verständnis gebeten.

- Rauchen ist im Wald grundsätzlich nicht gestattet.

- Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfene Zigarettenkippen, aus.

- Alle Bürgerinnen und Bürger werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren.

- Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

- Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) oder die nächste Forstdienststelle zu informieren.

Seit Jahresbeginn kam es zu etwa 25 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund einem Hektar. Der Schwerpunkt der Brandaktivität lag im Bereich Südhessens. Dabei hat insbesondere die schnelle Information über einen Brandherd und die daraufhin eingeleitete rasche Brandbekämpfung durch die Feuerwehren regelmäßig zu einer erheblichen Einschränkung des Schadensausmaßes beigetragen. Dabei kommt es auch auf eine präzise Ortsbeschreibung an, um die Feuerwehr gezielt zum Einsatzort zu führen. Rettungspunkte, allgemein bekannte Parkplätze oder ähnliches sollten dabei zur Beschreibung genutzt werden.

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