„Akzeptanz in der Gesellschaft erhöhen“: Neue Dienstausweise für Gerichtsvollzieher

Neben Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und Wolf Winter, Präsident des Amtsgerichts Kassel sind Gerichtsvollzieherin Meyer, Obergerichtsvollzieherin Freitag, Gerichtsvollzieherin Dubbert, 
und Obergerichtsvollzieher Mauß mit alten und neuen Dienstausweisen zu sehen. 
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Neben Justizministerin Eva Kühne-Hörmann und Wolf Winter, Präsident des Amtsgerichts Kassel sind Gerichtsvollzieherin Meyer, Obergerichtsvollzieherin Freitag, Gerichtsvollzieherin Dubbert und Obergerichtsvollzieher Mauß mit alten und neuen Dienstausweisen zu sehen. 

Die hessischen Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher erhalten neue Dienstausweise im Scheckkartenformat. Zudem sollen mobile Alarmgeräte dazu beitragen, das Sicherheitsgefühl der Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher bei ihren Einsätzen zu erhöhen. 

Kassel Mit den modernen Dienstausweisen im Scheckkartenformat soll den Bediensteten ein Ausweis bereitgestellt werden, der praktisch und gleichzeitig die Durchführung ihrer Aufgaben legitimiert. „Schließlich begeben sich Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher bei ihrer täglichen Arbeit in schwierige, oft sogar unvorhergesehene Situationen, die Einsätze gefährlich machen. Es kommt immer wieder vor, dass sie beschimpft, beleidigt oder sogar angegriffen werden. Daher ist es umso wichtiger, das Gefahrenpotenzial so gut wie möglich zu reduzieren“, so die hessische Justizministerin Eva Kühne-Hörmann.

Neben der Einführung neuer Dienstausweise, die vor allem die Akzeptanz innerhalb der Bevölkerung erhöhen sollen, tragen mobile Alarmgeräte dazu bei, das Sicherheitsgefühl der Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher bei ihren Einsätzen zu erhöhen. „Zudem können die Bediensteten bei Gefahr einen stillen Alarm absetzen. Darüber hinaus hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt auf meine Bitte hin eine Rundverfügung zum besseren Schutz von Rettungskräften, Amtsträgern sowie gleichgestellten Personen erlassen – wovon auch Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher erfasst werden“, so Kühne-Hörmann.

 

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