Auffällig fahrender Sattelzug auf A44: Polizei beendet Fahrt mit 2,1 Promille

Er konnte dank eines Zeugenhinweises durch eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal gestoppt werden, bevor andere Verkehrsteilnehmer zu Schaden kamen.

Kassel. Seine unsichere Fahrweise wurde am heutigen Freitagmorgen einem alkoholisierten 60-Jährigen, der seinen Sattelzug auf der A 44 in Richtung Kassel lenkte, zum Verhängnis. Er konnte dank eines Zeugenhinweises durch eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal gestoppt werden, bevor andere Verkehrsteilnehmer zu Schaden kamen. Da ein Atemalkoholtest bei dem litauischen Fahrer 2,1 Promille zum Ergebnis hatte, muss er sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.

Der aufmerksame Zeuge meldete sich um 7.55 Uhr wegen des unsicher fahrenden Sattelzuges über den Notruf 110. Wie der Lkw-Fahrer am Telefon schilderte, hatte dieser ihn kurz vor der Anschlussstelle Zierenberg überholt und dabei sogar die Leitplanke gestreift. Die alarmierten Beamten der Polizeiautobahnstation konnten die gefährliche Fahrt nur fünf Minuten später am Autobahnkreuz Kassel-West beenden. Der 60 Jahre alte Fahrer des Fahrzeuggespanns stand deutlich unter Alkoholeinfluss, was sich bei dem durchgeführten Test bestätigte.

Die Polizisten nahmen ihn mit auf das Revier, wo der Führerschein des Litauers sichergestellt wurde und ein Arzt ihm eine Blutprobe entnahm. Zur Sicherstellung des eingeleiteten Strafverfahrens musste er außerdem eine Sicherheitsleistung von 700 Euro zahlen. Die Ermittlungen gegen den 60-Jährigen dauern an.

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