Auffahrunfall mit drei Lkws auf der A7: Zwei Verletzten und rund 70.000 Euro Schaden

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Zwei der beteiligten Lkw und ein Anhänger waren bei dem Unfall so stark beschädigt worden, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Ein Auffahrunfall von drei Lkw, bei dem zwei Fahrer leicht verletzt worden und rund 70.000 Euro Sachschaden entstand, sorgte am Dienstagvormittag für Verkehrsbehinderungen auf der A 7 in Richtung Süden.

Kassel. Zwei der beteiligten Lkw und ein Anhänger waren bei dem Unfall gegen 7.30 Uhr, etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Kassel-Nord, so stark beschädigt worden, dass sie abgeschleppt werden mussten. Die Bergungsarbeiten dauerten bis zum Mittag. Da der Verkehr in dieser Zeit nur auf einem der drei Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden konnte, kam es zu einem Stau von mehr als 7 Kilometer.

Wie die Beamten zum Unfallhergang berichten, musste auf dem rechten Fahrstreifen ein 54-Jähriger aus Hannover am Steuer eines Lkw wegen stockenden Verkehrs abbremsen. Der dahinter fahrende 31-Jährige aus der Ukraine, der mit einem Lkw mit Anhänger unterwegs war, erkannte dies offenbar zu spät musste seinerseits stark abbremsen. Auch der diesem Lkw nachfolgende 58-Jährige aus Kassel übersah dies wiederum und fuhr mit seinem Lkw nahezu ungebremst auf den nur noch wenige km/h schnellen Lkw-Anhänger des 31-Jährigen auf.

Dessen Gespann wurde daraufhin durch die Wucht des Aufpralls auf den davor fahrenden Lkw des 54-Jährigen geschoben. Wie die Rettungskräfte feststellten, waren der 58-Jährige und der 31-Jährige glücklicherweise nur leicht verletzt worden und mussten nicht in ein Krankenhaus gebracht werden. Der 54-Jährige kam mit einem gehörigen Schrecken davon. Der auffahrende Lkw des 58-Jährigen war im Frontbereich erheblich beschädigt worden. Den Schaden beziffern die Beamten auf etwa 20.000 Euro.

Das Gespann des 31-Jährigen war sowohl im Front als auch im Heckbereich ebenfalls stark beschädigt worden. Dieser Schaden wird auf ca. 25.000 Euro geschätzt. Am vorausfahrenden Lkw des 54-Jährigen war ein Heckschaden in Höhe von 10.000 Euro entstanden. Dieses Fahrzeug konnte seine Fahrt anschließend noch fortsetzen. Zudem war die Fahrbahnoberfläche im Bereich der Unfallstelle verkratzt worden. Diesen Schaden schätzen die Autobahnpolizisten auf weitere 5.000 Euro.

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