Auffahrunfall mit zwei Verletzten und 25.000 Euro Sachschaden auf der A44

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Bei dem Unfall auf der A44 entstand ein Schaden von 25.000 Euro.

Am Montagmorgen kam es auf der Autobahn 44 zu einem Unfall, bei dem zwei Personen verletzt wurden. Ein Ersthelfer kümmerte sich besonders engagiert um den schwer verletzten 65-Jährigen.

Autobahn 44. Am späten Montagmorgen ereignete sich auf der Autobahn 44 bei Kassel ein Verkehrsunfall, bei dem ein 65 Jahre alter Autofahrer aus dem Landkreis Warendorf schwer und eine 46 Jahre alte Autofahrerin aus Münster eher leicht verletzt wurde.

Ein Rettungswagen brachten beide in Kasseler Krankenhäuser. Ein dritter Autofahrer blieb unverletzt. Bei dem Verkehrsunfall entstand erheblicher Sachschaden. Rund 25.000 Euro, so die an der Unfallstelle eingesetzten Beamten der Polizeiautobahnstation Baunatal. Besonders erwähnenswert ist ein 35 Jahre alter Unbeteiligter aus Moers (NRW), der sich nach dem Unfall besonders fürsorglich um den schwerverletzten 65-Jährigen kümmerte. Er sorgte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes um den Verletzten und unterstützte dann noch die Retter. Da der Verletzte mit einem kleinen Hund reiste, nahm eine weitere Funkstreife der Autobahnpolizei das unverletzte Tier in Obhut und brachte es zunächst zur Dienststelle, wo es ein Angehöriger des 65-Jährigen später abholte.

Wie die Beamten der Autobahnpolizei berichten, waren alle drei Verkehrsteilnehmer gegen 10:20 Uhr in Richtung Kassel unterwegs. Zu dieser Zeit beachtete der 65-Jährige zwischen dem Westkreuz Kassel und dem Autobahndreieck Süd die am vorausliegenden Stauende haltenden Fahrzeuge zu spät und prallte auf das Heck des Opels der 46-Jährigen. Infolge des heftigen Aufpralls katapultierte der Opel auf den davor haltenden BMW eines 48-Jährigen aus dem Landkreis Höxter. Der BMW-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt. Die beiden Autos der Verletzten waren derart beschädigt, dass sie von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten.

Infolge des Unfalls kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Zum ohnehin bereits vorhandenen Verkehrsstau, der aufgrund der dortigen Baustelle entstand, kamen anschließend weitere Behinderungen hinzu. Wegen der Rettungs- und Bergungsarbeiten war die Fahrbahn an der Unfallstelle zeitweise voll gesperrt. Später konnte ein Fahrstreifen für den Verkehr freigegeben werden, bis schließlich am Mittag die Unfallstelle wieder komplett geräumt war.

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