Aufgeschnappt: Wechsel in der Kö-Bar, Bambus Bar, Bolero öffnet wieder

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Betreiberwechsel in der Bar im Basement der Königsgalerie. Foto: Deutsch

Kassel. In Kassels Gastronomie ist derzeit wieder viel Bewegung drin. Lest hier die neuesten Gastro-Nachrichten.

Kiosk am Bergpark

Er machte einst das "New York” und mischt mittlerweile erfolgreich beim Franchise-Unternehmen "Subway” mit. Jetzt steigt auch die Frau von Bernd Wagner wieder in die Gastronomie ein: Dagmar Wagner – die einst schon beim "Café Kaba” in der Innenstadt mit wirkte, betreibt seit kurzem den Kiosk auf dem Parkplatz Ochensenallee, direkt am UNESCO-Weltkulturerbe. Die Museumslandschaft Hessen Kassel hat das Gebäude in den vergangenen Wochen nach Vorgaben des Denkmalsschutzes aufwendig und nachhaltig instandgesetzt und auch die Toilettenanlage reaktiviert. Der Bergpark Pavillon ist ab sofort während der Wasserspielsaison dienstags bis sonntags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Montag ist Ruhetag. Im Angebot sind Erfrischungsgetränke, Eis, Kaffeespezialitäten, Souvenirs und mehr. Je nachdem, wie sich der Zuspruch entwickelt, verspricht Dagmar Wagner die Öffnungszeiten auszuweiten und das Angebot anzupassen.

Höhen und Tiefen

Von Aussichtstürmen und Abgründen: Das neue "Magazin aus der Mitte”, herausgegeben vom Regionalmanagement Nordhessen, erkundet nordhessische Höhen und Tiefen. Mit Reportagen namhafter Autorinnen und Autoren, beeindruckenden Fotos und vielen praktischen Ausflugs- und Veranstaltungstipps.Die Erkundungstour führt von Nordhessens höchstem Berg (dem 843 Meter hohen Hegekopf bei Willingen) bis zum tiefsten Punkt (dem Werraufer beim Witzenhäuser Ortsteil Gertenbach, 129 Meter über dem Meer) – und sogar noch weiter hinab. Wie in den Vorjahren wird das Magazin mehr als 100 Hotels sowie den Touristik-Büros in etlichen nordhessischen Städten kostenlos zur Verfügung gestellt. Die neue Ausgabe kann auf der Homepage www.grimmheimat.de kostenlos angefordert und heruntergeladen werden.

Bolero kauft

"In Kassel können sich die Gäste auf Spaß, gute Laune und Servicekompetenz freuen. Für uns im Bolero haben Gästezufriedenheit und Qualität oberste Priorität", erklärt Moritz Lechner (32), Geschäftsführer des Bolero in Kassel und freut sich auf seine neue Aufgabe. Hatte er doch in acht Jahren im Bolero in Bremen genügend Zeit, alle Abläufe kennenzulernen. Bolero? Ja, nach einer Auszeit von etwa zwei Jahren gibt es bald wieder ein Bolero in Kassel. Im Mai 2012 hatten die Gastro Consulting SKM GmbH, zu deren Portfolio unter anderem auch die Marken Paulaner’s, east Hotel & Restaurant, Herzblut St. Pauli und Chilli Club gehören, und Franchisepartner Mohammed Reza Yassi nach sieben Jahren das Vertragsverhältnis einvernehmlich beendet. Aus dem Bolero wurde das Mundo. Nachdem Anfang des Jahres für das Mundo die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt und der Betrieb zum 23. April 2014 eingestellt wurde, wird nun aus dem Mundo wieder das Bolero. Die Unternehmensgruppe Gastro Consulting übernimmt das Lokal an der Schönen Aussicht – diesmal allerdings als Immobilien-Eigentümer und in Eigenregie. Da noch zahlreiche Renovierungsarbeiten und Umbaumaßnahmen abgeschlossen werden müssen, steht der Eröffnungstermin noch nicht genau fest. "Es wird wohl Mitte / Ende August werden", so die zukünftigen Betreiber.

Bambus-Bar

Das Angebot war wie eine Punktlandung zum bislang heißesten Tag des Jahres: Am Mittwoch grillten A.R.M.-Macher Ralph Raabe und Lukas Dally (Initiative Junge Kultur Kassel) im Freibad Wilhelmshöhe hunderte Würstchen, verkauften Kuchen, Eis und kalte Getränke. Das Konzept der sommerlichen "Bambus-Bar” – noch als Provisorium – ging somit voll auf. Bald soll die Bar dann fertig sein und bis September in den Arkaden unter dem Schwimmbad-Cafe ihre Heimat haben. Noch nicht in trockenen Tüchern ist derweil die Pacht des Freibad-Cafés – ein Sanierungsfall, dem sich der Freibad-Förderverein gemeinsam mit der "Initiative Junge Kultur Kassel” annehmen möchte.

Wechsel in der Kö

Unter der Regie von Toni Nadalet war sie einst DER Innenstadt-Treff schlechthin. Dann ging Toni in den Vorderen Westen, die Brüder Yassi übernahmen die Bar im Basement der Königsgalerie und später auch den benachbarten Burger-Laden. Unter dem Namen "Cosmo-Bar” und mit frischem Design wurden dort die Gäste bewirtet. Bis zur Insolvenz des Mundo (s.o.). Damit gingen auch die beiden Läden in der Königsgalerie den Bach runter. Für die Bar hat sich ein neuer Betreiber gefunden, der ab Herbst sein Konzept umsetzen möchte. Kassels bekannteste Türsteherin ("Soda"), die gastronomieerfahrene Stephanie Viereck, wird mit unternehmerischer Unterstützung von Georg Brechtken und Karl Börries dort frischen Wind in die Galerie bringen. Für die Burger-Braterei gibt es mehrere Interessenten, deren Konzepte gerade vom Center-Management geprüft werden.

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