Ausgezeichnet: NVV bietet Mobilität für alle

Ute E. Weiland, Geschäftsführerin Deutschland – Land der Ideen Management GmbH, Wolfgang Rausch, Geschäftsführer des NVV, Horst Pipper, Geschäftsführer der Nahverkehrsgesellschaft Werra-Meißner, Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (v.l.). Foto: Privat
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Ute E. Weiland, Geschäftsführerin Deutschland – Land der Ideen Management GmbH, Wolfgang Rausch, Geschäftsführer des NVV, Horst Pipper, Geschäftsführer der Nahverkehrsgesellschaft Werra-Meißner, Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur (v.l.). Foto: Privat

Mit dem Projekt Mobilfalt gehört der Nordhessische Verkehrsverbund zu den zehn Preisträgern des Deutschen Mobilitätspreises.

Nordhessen.  Mit dem Projekt Mobilfalt gehört der Nordhessische Verkehrsverbund zu den zehn Preisträgern des Deutschen Mobilitätspreises, der in diesem Jahr gestartet ist. Eine 16-köpfige Expertenjury unter dem Vorsitz von Dorothee Bär, MdB, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, kürte die zehn Preisträgerprojekte des Wettbewerbs. Gemeinsam mit Ute Weiland, Geschäftsführerin der Initiative "Deutschland – Land der Ideen", würdigte sie  die Projektverantwortlichen der zehn Preisträger im Bundesverkehrsministerium in Berlin.

"Sie beweisen, wie digitale Innovationen für Mobilität gesellschaftlichen Mehrwert für alle schaffen", so Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie e. V. und Präsident des Deutschland – Land der Ideen e. V.

Mit dem Projekt Mobilfalt bietet der NVV eine innovative digitale Lösung, um Mobilität intelligenter zu machen. Das bundesweit einmalige Projekt soll den öffentlichen Nahverkehr in ländlichen Regionen attraktiv erhalten, dort wo immer weniger Menschen leben und daher traditionelle Verkehrsangebote zum Beispiel mit Bussen immer schwerer zu finanzieren sind.

Kern des ausgezeichneten NVV-Projekts Mobilfalt ist die Verknüpfung des Individualverkehrs in den Pilotregionen Sontra/Nentershausen/Herleshausen mit allem, was bisher in den Fahrplänen des NVV zu finden ist, egal ob Anrufsammeltaxi, Bürgerbus, Bus, Tram oder Zug.

Für den NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch unterstreicht die erneute Auszeichnung die Innovationskraft des Nordhessischen Verkehrsverbundes: "Unser Ziel ist es jetzt, dieses Projekt weiter zu entwickeln und uns als Spezialist für flexible Angebote im Öffentlichen Nahverkehr vor allem für den ländlichen Raum zu empfehlen. Es gilt, die Vielfalt der Angebote flexibler Bedienformen und gerade die private Mitnahme in Fahrzeugen, die ohnehin fahren, zu optimieren, zu verknüpfen und in ein Gesamtsystem der Mobilitätsangebote für den ländlichen Raum zu integrieren, um diese Angebote potentiellen Fahrgästen aus einem Guss anbieten zu können."Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, sagte anlässlich der Siegerbekanntgabe: "Die Gewinner des Deutschen Mobilitätspreises zeigen: Deutschland kann Mobilität 4.0!"

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