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Trauer um Ausnahme-Unternehmer und Kasseläner Werner Wicker

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Der Unternehmer Werner Wicker verstarb mit 84 Jahren in der Schweiz. Unser Archivbild stammt aus dem Jahr 2018 von der Eröffnung des Bereichs "1001-Nacht" in der Kasseler Kurhessen-Therme. © Soremski

Kasseläner und Ausnahme-Unternehmer: Werner Wilhelm Wicker ist in der Nacht zum Montag überraschend verstorben. Mit dem Bau der Kurhessen-Therme setzte er sich in Kassel ein Denkmal, hinterließ aber auch andernorts seine Spuren.

Kassel. Trotz seines hohen Alters kam der Tod von Werner Wicker für sein Umfeld überraschend. Zwar war er krank, es soll ihm aber gut gegangen sein. Die Frankfurter Neue Presse hatte zuerst vom Tod des 84-jährigen Unternehmers berichtet, der nicht nur in Kassel seine Spuren hinterließ.

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Der Kasseläner hatte zuletzt in Diessenhofen in der Schweiz gelebt. Die Wicker-Unternehmensgruppe mit Sitz in Bad Wildungen umfasst unter privater Trägerschaft insgesamt neun Rehabilitationskliniken und zwei Thermalbäder - darunter die Kurhessen-Therme in Kassel und die Taunus-Therme in Bad Homburg. Auch die Kasseler Habichtswald-Klinik gehört zur Wicker-Unternehmensgruppe. Mit dem Bau der Klinik und der Therme legte Wicker den Grundstein für den Kurort Bad Wilhelmshöhe. Zudem gehört ein Kurhotel in Willingen zur Unternehmensgruppe.

Trotz seines hohen Alters besuchte Werner Wicker immer wieder seine Projekte. Wie zum Beispiel im August 2018 zur Eröffnung des damals neuen 1001-Nacht-Bereichs in der Kurhessen-Theme. Auch am Unternehmenssitz in Bad Homburg hinterließ der umtriebige Unternehmer mit vielen Investitionen und zahlreichen Engagements seine Spuren, weshalb ihm 2016 die Ehrenplakette der Stadt Bad Homburg verliehen wurde.  

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