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Autobahnpolizei stoppt Kleintransporter voller gestohlener Fahrräder dank GPS-Sender

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Gangschaltung an einem Fahrrad
Auf der Ladefläche fanden sie insgesamt neun Fahrräder, darunter auch das gestohlene Pedelec der Göttingerin. (Symbolbild) © Andree Wächter

Eine Streife der Polizeiautobahnstation Baunatal hat am Donnerstagmorgen auf einem Parkplatz an der A 7 bei Felsberg einen rumänischen Kleintransporter voller gestohlener Fahrräder gestoppt.

Kasse.l Die Beamten waren kurz zuvor von einer Frau aus Göttingen darüber informiert worden, dass sie ihr gestohlenes Pedelec soeben im Bereich des Parkplatzes Markwald an der A 7 in Richtung Süden geortet habe. Das Fahrrad war der Frau einige Tage zuvor in Göttingen gestohlen worden, wobei das GPS-Tracking-System des Rads aber bis zum gestrigen Morgen kein Signal gesendet hatte. Aufgrund des nun wieder übermittelten Standortes und der Mitteilung des Opfers suchte die Streife der Autobahnpolizei den Parkplatz zwischen den Anschlussstellen Guxhagen und Melsungen umgehend auf und kontrollierte dort den verdächtigen Kleintransporter.

Auf der Ladefläche fanden sie insgesamt neun Fahrräder, darunter auch das gestohlene Pedelec der Göttingerin. Den Fahrer des Fahrzeugs, einen 34-Jährigen aus Rumänien, nahmen sie wegen des Verdachts der gewerbsmäßigen Hehlerei fest.

Gestohlene Pedelecs offenbar aus Diebstahlsserie in Göttingen und Northeim

Den Kleintransporter entluden die Beamten schließlich auf dem Gelände der Polizeiautobahnstation in Baunatal und schauten sich die Räder genauer an. Dabei handelte es sich um sieben Pedelecs und zwei Mountainbikes. Bei den weiteren Ermittlungen konnten sie bereits drei der Pedelecs eindeutig einer Diebstahlsserie im Raum Göttingen und Northeim zuordnen, die sich im Laufe des 24. und 25. April ereignet hatte. Die Autobahnpolizisten stehen nun im stetigen Austausch mit den niedersächsischen Kollegen, um die weiteren sichergestellten und mutmaßlich gestohlenen Räder eindeutig einem Besitzer und einem Tatort zuordnen zu können. Den 34-Jährigen entließen die Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erst nach Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an.

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