Am Bahnhof Wilhelmshöhe: Kinder spielten auf Gleisen

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Die Polizei gibt Sicherheitshinweise, wie man sich am Bahnhof verhält.

Zwei spielende Kinder (12) haben am vergangenen Sonntag gegen 16.30 Uhr kurzfristig für Störungen im Bahnbetrieb gesorgt.

Kassel.  Ein Lokführer eines Intercity Express beobachtete die Beiden, wie sie auf den Gleisen umherliefen. Er informierte umgehend die Fahrdienstleitung in Kassel-Wilhelmhöhe, von wo aus die Bundespolizei verständigt wurde.

Wenige Minuten später konnte ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn die beiden Kinder in Obhut nehmen. Er übergab diese an die Bundespolizei. Als Grund für ihren Aufenthalt auf den Gleisen gaben die Kinder auf befragen gegenüber den Polizisten an, sie hätten Langeweile gehabt.

"Für die Bundespolizei ist bei Kenntnis von spielenden Kindern im Gleisbereich immer sofortiges Handeln geboten. Dank des schnellen und umsichtigen Handelns der Mitarbeiter der DB-AG ist hier zum Glück nichts Schlimmes passiert", sagte Polizeioberrat Rainer Paul, stellvertretender Inspektionsleiter der Bundespolizeiinspektion Kassel.

Die Kinder wurden von den Bundespolizisten an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Alle wurden über die Gefahren und sicheres Verhalten auf Bahnanlagen informiert. In Sachen Aufsichtspflicht erging ein deutlicher Appell an die Erziehungsberechtigten.

"Bahnanlagen sind keine Spielplätze" - gerade auch nicht in der Ferienzeit!

Sicherheitshinweise der Bundespolizei:

Kinder setzen sich beim Spielen oft unbewusst Gefahren aus. Eine mögliche Gefahr von vielen ist, von durchfahrenden Zügen erfasst und dabei schwer verletzt oder gar getötet zu werden. Ebenso gefährlich ist das Auflegen von Gegenständen auf die Schienen. Wenn diese beim Überfahren zerplatzen, dann ist die Verletzungsgefahr durch Splitter sehr groß.

Wir raten Eltern mit ihren Kindern über die Gefahren an Bahnanlagen zu sprechen, um sie für mögliche Folgen zu sensibilisieren.

Wer Kinder an den Gleisen beobachtet, wird gebeten, sofort die Bundespolizei, Tel. 0561/81616-0 bzw. über die kostenfreie Service-Nr. 0800 6 888 000 oder über Internet www.bundespolizei.de zu informieren.

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