Baustart für neue Drei-Felder-Sporthalle: Nutzung ab Frühjahr 2020

So soll sie einmal aussehen: Einer Gebäudehülle aus Trapezblech auf der Außenseite wird eine zweite Haut aus Edelstahlgeflecht vorgeblendet. Diese ist als Rankgerüst, unter anderem für Kletterrosen, gedacht und ermöglicht eine sensible Einbindung in die geschützte Karlsaue. Die ursprünglich im Rahmen des Wettbewerbs angedachte spalierartige Holzstruktur wurde aus verschiedenen Gründen verworfen, unter anderem aus Gründen des Bauunterhaltes.
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So soll sie einmal aussehen: Einer Gebäudehülle aus Trapezblech auf der Außenseite wird eine zweite Haut aus Edelstahlgeflecht vorgeblendet. Diese ist als Rankgerüst, unter anderem für Kletterrosen, gedacht und ermöglicht eine sensible Einbindung in die geschützte Karlsaue. Die ursprünglich im Rahmen des Wettbewerbs angedachte spalierartige Holzstruktur wurde aus verschiedenen Gründen verworfen, unter anderem aus Gründen des Bauunterhaltes.

Grundsteinlegung für die neue Drei-Felder-Sporthalle (TASK-Halle): Gemeinsam mit der Universität baut die Stadt im Sportareal Auepark die neue Sportstätte.

Kassel. Oberbürgermeister Christian Geselle und Stadtbaurat Christof Nolda legten am vergangenen Dienstag zusammen mit Dr. Oliver Fromm, Kanzler der Universität Kassel, den Grundstein für das Projekt.

Gemeinsame Grundsteinlegung: (v.li.) Axel Jäger (Leiter Amt Hochbau und Gebäudebewirtschaftung Stadt Kassel), Christian Decker (h.s.d. architekten BDA aus Lemgo), Oberbürgermeister Christian Geselle, Ministerialdirigent Jens-Uwe Münker (Hessisches Innenministerium, Abteilungsleiter Sport), Stadtbaurat Christof Nolda, Dr. Oliver Fromm (Kanzler Universität Kassel) und Prof. Armin Kibele (Institut für Sport und Sportwissenschaft Universität Kassel).

„Wir freuen uns sehr, dass der Bau nun endlich beginnen kann“, sagte Oberbürgermeister Geselle. „Die neue Drei-Felder-Halle wird nicht nur das Sportareal Auepark aufwerten, sondern ist zudem ein enormer Gewinn für die Sportstadt Kassel. Mit dem Neubau werden wir neben der Universität auch unseren Schulen und Sportvereinen zusätzliche Hallenzeiten bieten können.“ Gewachsener Bedarf Für die Universität Kassel hat die Halle eine große Bedeutung für die sportwissenschaftliche Forschung. Wie groß darüber hinaus der Bedarf für die Sportstudierenden und den allgemeinen Hochschulsport der Universität ist, zeige die Entwicklung der Studierendenzahlen, erläuterte Kanzler Dr. Oliver Fromm: „Die Universität nutzt die existierende Sporthalle an der Damaschkestraße seit ihrer Inbetriebnahme 1983 mit. Damals hatte die Hochschule knapp 9.000 Studierende, inzwischen sind es rund 25.000. Die neue Halle wird es uns künftig erlauben, auf eine Reihe von Anmietungen kleinerer Hallen zu verzichten und die entsprechenden Veranstaltungen hier am Standort des Institutes für Sport und Sportwissenschaften zu konzentrieren.“

Möglich wird die neue Halle durch das von Stadt und Universität initiierte Kooperationsprojekt Transfer- und Anwendungszentrum Sport in Kassel (TASK). TASK beinhaltet eine enge Kooperation der beiden Institutionen mit dem Ziel, sportbezogene Projekte aus der wissenschaftlichen Forschungsarbeit in die sportpraktische Anwendung zu bringen. Das Land Hessen fördert den Bau durch ein Sonderinvestitionsprogramm für herausragende Sportanlagen mit insgesamt 2,4 Millionen Euro. Insgesamt kostet die neue Drei-Felder-Sporthalle etwa 6,9 Millionen Euro.

Die Stadt selbst investiert etwas mehr als drei Millionen Euro, die restlichen rund 1,5 Millionen Euro kommen von der Universität. Die Planungen für das Projekt laufen seit 2016. Die Gründungs- und Rohbauarbeiten wurden an die Firma Hartmann Bau GmbH aus Borgentreich vergeben. Läuft alles nach Plan, kann die TASK-Halle im Frühjahr 2020 in Betrieb genommen werden. Wie bei allen Baumaßnahmen ist die Fertigstellung aber immer auch witterungs- und konjunkturabhängig.

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