Er baute die Kasseler Eissporthalle: Unternehmer Simon Kimm verstorben

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Simon Kimm.

Nordhessen trauert um die Unternehmerpersönlichkeit Simon Kimm, der am Montag in Folgen einer Krebserkrankung verstarb.

Kassel. Ohne Simon Kimm hätte es sie nie gegeben, die Kassel Huskies. Der Unternehmer hatte 1977 mit seiner Frau Edith die Eissporthalle in der Kasseler Südstadt erbaut und fortan dem Kufensport eine Heimat gegeben.

Über viele Jahre war der Unternehmer (Kies, Sand) nicht nur als Halleneigner, sondern später auch als Eigentümer der Huskies ein Förderer des Eishockeys.

Am Montag erlag das Unternehmer-Urgestein im Alter von 85 Jahren den Folgen einer schweren Krebserkrankung.

Die Beisetzung soll nach EXTRA TIP-Informationen im engsten Familienkreis stattfinden.

Der Name Simon Kimm ist unweigerlich mit dem Kasseler Eishockey verknüpft. Er hat alle Höhen und Tiefen der Kassel Huskies miterlebt und der damaligen ESG 1977 erstmals eine überdachte Spielstätte geboten. Jetzt ist Simon Kimm, Eigner der Eissporthalle und langjährige Chef der Kassel Huskies, im Alter von 85 Jahren seinem Krebsleiden erlegen.

Simon Kimm, geboren am 22. März 1933, gründete 1957 zusammen mit seiner Frau Edith die Firmengruppe Kimm und handelten zunächst mit Kohle und Heizöl. 1960 erweiterten sie das Angebot um Transportbeton und bauten Sand und Kies für den Bau der A44 ab. So begann eine Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält. Mittlerweile hat die Firma Kimm ein Werk in Wabern-Uttershausen, Bad Berka-Tannroda und Eixleben. Die Firma führt heute sein Adoptivsohn Stefan Kimm-Friedenberg.

Trauer um Huskies-Chef: Simon Kimm gestorben

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Winfried Aufenanger (Kassel Marathon), Bernd Kaiser (Pressesprecher MT Melsungen) und Simon Kimm. © Soremski
Joe Gibbs, Fußballtrainer André Schubert und Simon Kimm. © Soremski
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Volker Emmeluth (Bauunternehmer), Joe Gibbs und Simon Kimm. © Soremski
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Seit 1977 existiert die Eissporthalle in Kassel. Die von Edith und Simon Kimm konzipierte Halle fasste zu Beginn 3.000 Plätze und bot der damaligen ESG Kassel eine überdachte Heimspielstätte. Mit der Eissporthalle und dem Namen Kimm sind zahlreiche Erinnerungen der Kasseler Bürger verbunden – positive wie negative – wie sie im Sport und im Leben eben dazugehören. So wie die sagenhafte DEL Vizemeisterschaft 1997, von der die Kasseler Eishockeyfans noch heute schwärmen sowie die DEL2 Meisterschaft 2016. In den 90er Jahren reichten die 3000 Plätze in der Halle für die Eishockeybegeisterten Kasseler dann schon längst nicht mehr aus.

Heut fasst die Eishalle 6.100 Plätze, 2.720 davon sind Sitzplätze. Doch der erfolgreiche Unternehmer war mit seiner Halle nicht nur für den großen Sport in Kassel verantwortlich. Größen wie Udo Lindenberg, Herbert Grönemeyer oder Mario Barth kamen in die Eishalle und brachten den Nordhessen unvergessliche Momente. In der Wintersaison kann man hier seit jeher Schlittschuh laufen. Der ein oder andere hat in der Eissporthalle schon seine zukünftige Frau kennengelernt – also geht auch das irgendwie auf sein Konto.

Ein Platz im Herzen aller Eishockeyfans, Sportbegeisterten Nordhessen und der Kasseler Gesellschaft ist Simon Kimm auf jeden Fall sicher.

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