Bei Einsatz wegen häuslicher Gewalt: Polizisten finden Diebesgut aus Autoaufbrüchen bei 33-Jährigem

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Die Gegenstände stammen aus den vier Autoaufbrüchen, die sich in der Nacht zum Mittwoch in der Kölnischen Straße, in der Straße „Im Weidengarten“ und in der Boyneburgstaße ereignet hatten.

Kassel Am Mittwochnachmittag wurde die Polizei um 17.15 Uhr von Anwohnern wegen einer häuslichen Gewalt in eine Wohnung im Kasseler Stadtteil Kirchditmold gerufen.

Wie sich bei Eintreffen der hinzugeeilten Streifen des Polizeireviers Süd-West herausstellte, war ein 33-jähriger Mann zu Besuch bei seiner Lebensgefährtin gewesen, wo es im Verlauf eines Streits zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen war. Beide erlitten hierbei keine ernsthaften Verletzungen. Bei der anschließenden Anzeigenaufnahme und Durchsuchung des Tatverdächtigen aus Großalmerode fanden die Polizisten in der Jackentasche des auffällig nervösen Mannes mehrere Ausweise, Bankkarten und Führerscheine, die auf verschiedene Personen ausgestellt waren. Auf die Herkunft der Dokumente und Karten befragt gab er wenig glaubhaft an, diese zufällig in einem Mülleimer gefunden zu haben.

Dieser Geschichte des festgenommenen 33-Jährigen schenkten die Polizisten keinen Glauben. Die anschließende Überprüfung der Papiere bestätigte schließlich den Verdacht, dass es sich um Diebesgut handelte: Die Gegenstände stammen aus den vier Autoaufbrüchen, die sich in der Nacht zum gestrigen Mittwoch in der Kölnischen Straße, in der Straße „Im Weidengarten“ und in der Boyneburgstaße ereignet hatten. Ein aufgefundener Führerschein eines 22-jährigen Mannes konnte einer weiteren Tat am 23.12.2021 im Tannenheckerweg in Kassel zugeordnet werden, bei der ein geparkter Audi aufgebrochen worden war. Ob noch andere Autoaufbrüche auf das Konto des 33-Jährigen gehen, ist nun Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Nach den polizeilichen Maßnahmen auf dem Revier wurde der Tatverdächtige auf freien Fuß entlassen.

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