Bergbau ist nicht eines Mannes Sache

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Vertraten Politik, Verwaltung und Kirche: Bischof Professor Dr. Martin Hein, Umweltministerin Priska Hinz und Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke.

Es war voll bei K+S in Kassel, als sich der Vorstandesvorsitzende Norbert Steiner und der Aufsichtsratsvorsitzende Ralf Bethge in einer internen Runde von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern verabschiedet haben.

Einzige Ausnahmen: Priska Hinz, in Hessen als Staatsministerin für die Umwelt tätig und ständige K+S-Ansprechpartnerin, Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke, dem die Probleme des Unternehmens auch nicht gerade unbekannt sind und Bischof Professor Dr. Martin Hein.

In seinem Blick zurück würdigte Ralf Bethge die Entwicklung der Firma: „Als Norbert Steiner zu uns kam, gehörte die Firma noch zu 75 Prozent der BASF.“ Bethge selbst war es dann, der mit der Fusion der deutschen Kaliwerke nationale Wirtschaftsgeschichte schrieb. „Es wurde eine Erfolgsgeschichte wie es sie nach der Wende nur wenige gab. Nur so konnte eine aussichtsreiche Startposition im globalen Wettbewerb eröffnet werden“, urteilte Bethge im Nachhinein. Norbert Steiner ging während der Hauptversammlung sogar noch weiter und bescheinigte Bethge: „Ohne diese Fusion wäre der Aufbau unserer Legacy-Projekts in Kanada, das unsere Zukunft sichert, nicht möglich gewesen.“

Die Internationalisierung der K+S-Gruppe und die Stärkung des Salzgeschäfts, die K+S zum größten Salzproduzenten der Welt gemacht hatte konnten sich beide auf die Fahnen schreiben. Und beide waren auch betroffen, als die Staatsanwaltschaft Meiningen Hausdurchsuchungen durchführen ließ mit der Begründung, man habe Genehmigungen erschlichen. Verfahren eingestellt!

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