Betriebsstart bei K+S

+

Kassel. Ministerpräsident Volker Bouffier und der Thüringer Minister Jürgen Gnauck haben die Anstrengungen von K+S für den Gewässerschutz gelobt.

Kassel. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und der Thüringer Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten Jürgen Gnauck haben die Anstrengungen von K+S für den Gewässerschutz an der Werra gelobt. "Das Erreichte ist ein wichtiger Schritt für die Umwelt und die Arbeitsplätze in der Region", sagte Bouffier beim offiziellen Betriebsstart von drei Großprojekten in Philippsthal. "Ökonomie und Ökologie sind keine Gegensätze, sondern stehen für Fortschritt, wenn sie miteinander in Einklang gebracht werden. Ich begrüße die Bereitschaft von K+S, weiter an einer Verbesserung der Situation an der Werra zu arbeiten", so der hessische Regierungschef.

200 Millionen Euro hat K+S seit 2011 in die Neubauten investiert, die Teil eines bis 2015 projektierten Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz an der Werra sind. "Die heutige Inbetriebnahme neuer, moderner Anlagen von K+S zur Reduzierung der salzhaltigen Abwässer bringt uns weiter voran. Damit ist eine weitere wichtige Etappe zur Verbesserung der Wasserqualität der Werra geschafft", sagte Gnauck."Das Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz ist ein zentrales Element unserer langfristigen Strategie für das Werra-Revier. Wir schaffen damit eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Zukunft des heimischen Kalibergbaus", sagte K+S-Vorstandsvorsitzender Norbert Steiner. "Wie jede Rohstoffgewinnung ist auch Kaliproduktion mit Eingriffen in die Natur verbunden. Wir wissen, dass wir unser Geschäft nur betreiben können, wenn wir die Belange der Umwelt im Blick behalten."

K+S: "Jede Rohstoffgewinnung ist mit Eingriffen in die Natur verbunden"

Bis 2015 sollen die unvermeidbar anfallenden Salzabwässer  auf sieben Millionen Kubikmeter  halbiert werden. 2006 waren noch 14 Millionen Kubikmeter angefallen. Mit den heute in Betrieb genommenen Großprojekten erreicht K+S dieses Ziel bereits zu 90 Prozent. Steiner: "Wir arbeiten kontinuierlich daran, die Umweltauswirkungen weiter zu verringern und verfolgen hier erfolgversprechende Ansätze. Aus heutiger Sicht lässt sich in der Region noch bis in die 60er Jahre dieses Jahrhunderts zu wirtschaftlichen Bedingungen Kali fördern. Dies erfordert berechenbare Rahmenbedingungen", erklärte Steiner. ImKalibergbau sind rund 4.500 Menschen beschäftigt.Nach dem Baustart für die neuen Anlagen im Oktober 2011 wurden die Arbeiten an allen Produktionsstandorten des Werkes Werra zeitgleich aufgenommen und während des laufenden Produktionsbetriebes termingerecht zu Ende geführt.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Kassel: Sneaker-Fans feiern neue Sapato-Heimat

Natürlich mit viel tamm tamm, aber auch mit nachdenklichen Tönen.
Kassel: Sneaker-Fans feiern neue Sapato-Heimat

Täter gesucht: Opfer setzt sich in Karlsaue zur Wehr

Ein 32-Jähriger wurde am Freitagmittag in der Karlsaue Opfer eines versuchten Raubes. Der Täter konnte zwar in die Flucht geschlagen werden, wird aber nun von der …
Täter gesucht: Opfer setzt sich in Karlsaue zur Wehr

EXTRA TIP-Flohmarkt brachte nicht nur neue Weihnachtsgeschenke unter den Baum

Erneut fand der EXTRA TIP-Kindersachenflohmarkt statt und lockte zahlreiche Familien, Großeltern oder werdenende Eltern aus der Region in die Hallen 1 und 2.
EXTRA TIP-Flohmarkt brachte nicht nur neue Weihnachtsgeschenke unter den Baum

Kassel in den 50ern: Neuer Bildband mit Eberth-Fotos erschienen

100 Fotografien dokumentieren ein lückenhaftes Stadtbild. Der neue Bildband „Kassel im Aufbruch – Die 50er Jahre“ zeigt die Stadt zwischen Wiederaufbau und neuem …
Kassel in den 50ern: Neuer Bildband mit Eberth-Fotos erschienen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.