Bike-Expo in der Stadthalle: Fahrradhändler zeigten die neuesten Trends

1 von 24
Im Trend: Liege-Dreiräder. Eins der vielen Highlights, die Harald Seifert von der Firma Fahrwerk-Seifert aus Bad Arolsen zeigte, war das Cross-Liegerad.
2 von 24
In Aktion: Die Räder konnten während der Messe auch getestet werden.
3 von 24
E-Bikes sind der Renner und wirken immer leichter: Phil Neddermann (Neddermann Der Zweiradexperte) zeigt ein Modell, bei dem der Akku in den Rahmen integriert ist.
4 von 24
Fahrradbau mit Rohstoffen aus der Natur: Helmut Mauer von Mauers Baikeschopp und Enkelin Sophia Nehrkorn präsentieren eins der vielen Bambusräder.
5 von 24
Wie ein Sportwagen: Das Velomobil der Kölner Firma Akkurad/ Lohmeyer Leichtfahrzeuge. Das Topmodell des Elektro-Flitzer liegt bei 11.500 Euro, wie Jörg Klenke berichtet.
6 von 24
Hingucker: Die Fahrräder der „Fulle Ridaz“. Mehr Fotos davon gibt es in unserer Bildergalerie. Im Bild: Ralf mit seiner sogenannten Tret-Harley, die an legendäre Chopper erinnert.
7 von 24
Wird ständig weiterentwickelt: Mit Hilfe von Lastenrädern können nicht nur Wasserkisten & Co transportiert werden, sondern auch der Nachwuchs.
8 von 24

In der Kasseler Stadthalle zeigten Fahrradhändler auf der Bike-Expo die neuen Trends. E-Bikes sind der Renner und die Branche boomt weiter.

Kassel. Ob Liege-, Lasten-, Bambus-, City-, Elektro-, Mountain- oder Renn-Rad! Noch nie war das Fahrrad-Angebot so vielfältig wie heute. Für jeden Zweck und Anspruch hält die Zweiradbranche das richtige Rad parat. Auf der Bike-Expo in der Stadthalle zeigten am Sonntag die Zweirad-Experten aus der Region die neuen Trends. Dabei wurde sofort ersichtlich: E-Bikes sind weiter der größte Wachstumsmarkt.

Das berichtet auch Phil Nedderman (Neddermann Der Zweiradexperte) aus Kassel. Preislich bewegen sich die meisten auf der Messe ausgestellten E-Bikes zwischen 4.500 und 10.000 Euro. Erfreulich: Mittlerweile sind viele Akkus in die Rahmen integriert. So fallen sie nicht mehr so auf und die Räder sehen dadurch leichter beziehungsweise. wie ganz normale Mountainbikes aus. Angesagt sind auch Lastenräder. Mit denen lassen sich aber nicht nur Einkäufe und Pakete transportieren, sondern auch die Kinder. Spezielles Zubehör sorgt dafür, das es die Jüngsten bequem haben.

E-Bikes sind der Renner und wirken immer leichter: Phil Neddermann (Neddermann Der Zweiradexperte) zeigt ein Modell, bei dem der Akku in den Rahmen integriert ist.

Für die jungen Radfahrer gab es am Stand von Mauer’s Baikschopp superleichte Fahrräder in Knallfarben. „Die kommen super bei den Kids an“, berichtet Helmut Mauer. Aber nicht nur die! Denn Mauer hat allgemein den auffälligsten Stand auf der Messe. Jedes Rad ein Hingucker! Mauer ist bekannt für Exoten. So präsentiert er nicht nur ein langes Fatbike mit Gepäckträger, sondern auch seine Bambus-Räder und ausgefallenes Zubehör. Bambus-Räder gelten hierzulande immer noch als Exoten. Aber der Zweirad-Profi ist seit seinem Urlaub in Sri Lanka von den Bikes überzeugt. Und baut sie sogar selber (Der EXTRA TIP berichtete). „Die Rahmen haben eine Zugfestigkeit wie Stahl und sind leicht wie Aluminium“, erklärt der Kasseler. Preislich gehe es ab 2.000 Euro los.

Fahrradbau mit Rohstoffen aus der Natur: Helmut Mauer von Mauers Baikeschopp und Enkelin Sophia Nehrkorn präsentieren eins der vielen Bambusräder.

Ein absoluter Hingucker sind auch die Cross-Liege-Dreiräder am Stand von Fahrwerk-Seifert aus Bad Arolsen. Mit den dicken Reifen sind sie ideal fürs Gelände. Natürlich präsentierten sich auch die Mitglieder der Kasseler Fulle Ridaz auf der Messe. Ihr Outfit und ihre Räder erinnern an Motorradclubs. Bei ihren Fahrrädern handelt es sich um sogenannte Tret-Harleys – Räder, die an die legendären Chopper erinnern. Ihr Motto heißt „cruisen“. Und Schrauben gehört für sie sowieso dazu: All ihre Bikes sind Eigenbauten oder Umbauten von Fabrikmodellen.

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Ärger um Knöllchen: Kasseler stand plötzlich im absoluten Halteverbot

Anwohner beschweren sich. Wo morgens noch ein Parkplatz war, steht abends plötzlich ein Halteverbotsschild.
Ärger um Knöllchen: Kasseler stand plötzlich im absoluten Halteverbot

Schifffahrt in Not: Wer muss das Hochwasser der Fulda absenken?

Was für ein Theater rund um die Kasseler Stadtschleuse. Die „Hessen“ und weitere Schiffe können nur noch im Oberwasser fahren.
Schifffahrt in Not: Wer muss das Hochwasser der Fulda absenken?

Briefwechsel: KSV - Eine ganz heiße Schlussphase

Sehr geehrter Jens Rose, Sie sind der Dienstälteste im Vorstand des KSV Hessen Kassel.
Briefwechsel: KSV - Eine ganz heiße Schlussphase

Startschuss in der Karlsaue Kassel: Neuer Pavillon mit Café wird gebaut

Am südlichen Ende der Anlage, unmittelbar an der Brücke zur „Blumeninsel“ Siebenbergen, entsteht ein neuer Pavillon mit einem Infostand der Museumslandschaft Hessen …
Startschuss in der Karlsaue Kassel: Neuer Pavillon mit Café wird gebaut

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.