Bike-Expo in der Stadthalle: Fahrradhändler zeigten die neuesten Trends

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Im Trend: Liege-Dreiräder. Eins der vielen Highlights, die Harald Seifert von der Firma Fahrwerk-Seifert aus Bad Arolsen zeigte, war das Cross-Liegerad.
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In Aktion: Die Räder konnten während der Messe auch getestet werden.
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E-Bikes sind der Renner und wirken immer leichter: Phil Neddermann (Neddermann Der Zweiradexperte) zeigt ein Modell, bei dem der Akku in den Rahmen integriert ist.
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Fahrradbau mit Rohstoffen aus der Natur: Helmut Mauer von Mauers Baikeschopp und Enkelin Sophia Nehrkorn präsentieren eins der vielen Bambusräder.
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Wie ein Sportwagen: Das Velomobil der Kölner Firma Akkurad/ Lohmeyer Leichtfahrzeuge. Das Topmodell des Elektro-Flitzer liegt bei 11.500 Euro, wie Jörg Klenke berichtet.
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Hingucker: Die Fahrräder der „Fulle Ridaz“. Mehr Fotos davon gibt es in unserer Bildergalerie. Im Bild: Ralf mit seiner sogenannten Tret-Harley, die an legendäre Chopper erinnert.
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Wird ständig weiterentwickelt: Mit Hilfe von Lastenrädern können nicht nur Wasserkisten & Co transportiert werden, sondern auch der Nachwuchs.
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In der Kasseler Stadthalle zeigten Fahrradhändler auf der Bike-Expo die neuen Trends. E-Bikes sind der Renner und die Branche boomt weiter.

Kassel. Ob Liege-, Lasten-, Bambus-, City-, Elektro-, Mountain- oder Renn-Rad! Noch nie war das Fahrrad-Angebot so vielfältig wie heute. Für jeden Zweck und Anspruch hält die Zweiradbranche das richtige Rad parat. Auf der Bike-Expo in der Stadthalle zeigten am Sonntag die Zweirad-Experten aus der Region die neuen Trends. Dabei wurde sofort ersichtlich: E-Bikes sind weiter der größte Wachstumsmarkt.

Das berichtet auch Phil Nedderman (Neddermann Der Zweiradexperte) aus Kassel. Preislich bewegen sich die meisten auf der Messe ausgestellten E-Bikes zwischen 4.500 und 10.000 Euro. Erfreulich: Mittlerweile sind viele Akkus in die Rahmen integriert. So fallen sie nicht mehr so auf und die Räder sehen dadurch leichter beziehungsweise. wie ganz normale Mountainbikes aus. Angesagt sind auch Lastenräder. Mit denen lassen sich aber nicht nur Einkäufe und Pakete transportieren, sondern auch die Kinder. Spezielles Zubehör sorgt dafür, das es die Jüngsten bequem haben.

E-Bikes sind der Renner und wirken immer leichter: Phil Neddermann (Neddermann Der Zweiradexperte) zeigt ein Modell, bei dem der Akku in den Rahmen integriert ist.

Für die jungen Radfahrer gab es am Stand von Mauer’s Baikschopp superleichte Fahrräder in Knallfarben. „Die kommen super bei den Kids an“, berichtet Helmut Mauer. Aber nicht nur die! Denn Mauer hat allgemein den auffälligsten Stand auf der Messe. Jedes Rad ein Hingucker! Mauer ist bekannt für Exoten. So präsentiert er nicht nur ein langes Fatbike mit Gepäckträger, sondern auch seine Bambus-Räder und ausgefallenes Zubehör. Bambus-Räder gelten hierzulande immer noch als Exoten. Aber der Zweirad-Profi ist seit seinem Urlaub in Sri Lanka von den Bikes überzeugt. Und baut sie sogar selber (Der EXTRA TIP berichtete). „Die Rahmen haben eine Zugfestigkeit wie Stahl und sind leicht wie Aluminium“, erklärt der Kasseler. Preislich gehe es ab 2.000 Euro los.

Fahrradbau mit Rohstoffen aus der Natur: Helmut Mauer von Mauers Baikeschopp und Enkelin Sophia Nehrkorn präsentieren eins der vielen Bambusräder.

Ein absoluter Hingucker sind auch die Cross-Liege-Dreiräder am Stand von Fahrwerk-Seifert aus Bad Arolsen. Mit den dicken Reifen sind sie ideal fürs Gelände. Natürlich präsentierten sich auch die Mitglieder der Kasseler Fulle Ridaz auf der Messe. Ihr Outfit und ihre Räder erinnern an Motorradclubs. Bei ihren Fahrrädern handelt es sich um sogenannte Tret-Harleys – Räder, die an die legendären Chopper erinnern. Ihr Motto heißt „cruisen“. Und Schrauben gehört für sie sowieso dazu: All ihre Bikes sind Eigenbauten oder Umbauten von Fabrikmodellen.

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