Bildergalerie: Power of Wrestling-Liga war wieder zu Gast in Kassel

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Kassel. Sie sind stark, kampferprobt und geizen nicht mit markanten Sprüchen: Am Samstag gab es wieder nach 22 Jahren in der Kasseler Stadthalle Live-Wrestling vom Feinsten.

Von KEVIN PLETTENBERG

Wrestling. Ring frei für die Catcher der Power of Wrestling (P.O.W). Am vergangenen Samstag veranstaltete erstmals seit 22 Jahren eine Wrestlingliga wieder ihre Kämpfe in Kassel.

15 Catcherinnen und Catcher stiegen im Blauen Saal der Stadthalle in den Ring und ließen ordentlich die Fetzen fliegen. Es gab laute Einzugshymnen und allerhand verschiedene Charaktere. Angefangen vom „normalen“ jungen Mann, der seinen Traum leben will, über arrogante Bösewichte, bis hin zu wahren Riesen und Kolossen. Das Publikum war begeistert, aber was bewegt die Catcher dazu, in den Ring zu steigen? Die einstimmige Antwort von Michael Kovac (Österreich), James Mason (Großbritannien) und Brodie Steele (Kanada): „Wir wollen die Leute unterhalten, zum Staunen bringen und eine tolle Show abliefern, in der die Menschen den Alltag vergessen können“.

Die drei Catcher sind schon überall auf der Welt aufgetreten, angefangen in Europa über die USA und Canada, bis hin nach Japan. Aber gerade Deutschland sei ein Land, in das alle sehr gerne kommen. „Die Fans hier zeigen eine unheimliche Leidenschaft und zollen uns Catchern sehr großen Respekt“. Was die Drei ärgert, ist das oftmals gehörte Vorurteil, dass alles nur Show wäre und es gar nicht weh tun würde. „Natürlich tun wir uns weh“, so Michael Kovac, selbst erfahrener Wrestlingtrainer. „Wir stürzen auf harte Böden, landen sehr viel auf dem Rücken und verdrehen uns dabei oft die Gelenke“. Er macht klar: „Gegen physikalische Gesetze kann man nichts machen. Wir bereiten uns natürlich darauf vor, jetzt hin zu fallen, aber der Schmerz kommt dennoch.“

Michael, James und Brodie geben allen Leuten mit auf den Weg, sich einfach mal auf die Show einzulassen und sich diese auch mal als Nicht-Fan anzusehen und es selbst zu erleben. James Mason macht nochmal klar, wieviel ihm und seinen Kollegen die Fans bedeuten. „Ohne sie könnte ich meinen Traum nicht leben.“ Und so ist es kein Wunder, dass die Sportler vor und nach den Matches zu 100 Prozent für ihre Fans da sind, Autogramme geben, plaudern und für Fotos posieren. Was die Fans in der Kasseler Stadthalle ausgiebig genossen.

Die P.O.W kündigte bereits an, dass sie im Jahr 2019 erneut nach Kassel kommen möchte.

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