Bisher keine Gewalt im und ums Auestadion

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Kassel. KSV gegen Offenbach endet 1:1; Spiel verlief ruhig, fünf Anzeigen gegen OFC-Fans wegen Körperverletzung, phyrotechnische und Sachbeschädigung.

Kassel. Vor wenigen Minuten ist das Hessenderby der Regionalliga Südwest zwischen dem gastgebenden KSV Hessen Kassel und den Offenbacher Kickers im Kasseler Auestadion zu Ende gegangen. Rund 3.000 Zuschauer, darunter auch etwa 500 bis 600 Zuschauer aus Offenbach, sahen ein 1:1 Unentschieden.

Die im Vorfeld der Partie befürchteten gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen den einzelnen Fangruppierungen sind bislang ausgeblieben. Am Kasseler Hauptbahnhof gab es allerdings bereits am Mittag beim zufälligen Aufeinandertreffen der Offenbacher Fans, die mit rund 200 Fans mit einem RegionalExpress aus Südhessen anreisten, eine kurze Konfrontation mit einer kleinen Gruppe Kasseler Anhänger, die zur gleichen Zeit mit einem anderen Zug im Bahnhof eintrafen.

In drei Fällen wurden in diesem Zusammenhang von den polizeilichen Einsatzkräften Strafanzeigen gegen drei OFC-Fans wegen gefährlicher oder versuchter gefährlicher Körperverletzung erstattet, in einem Fall wegen Sachbeschädigung. Zwei Scheiben an Einstiegstüren eines Busses waren zu Bruch gegangen, als einige Fans versuchten, nochmal aus dem auszusteigen. Ein 15-jährigem KSV-Fan aus Morschen wurde bei einer Körperverletzung leicht verletzt. Ein 24 Jahre alter Offenbacher musste die Zeit bis zur Halbzeit im Polizeigewahrsam verbringen. Er wird aber mit den übrigen Fans aus Südhessen gemeinsam die Heimreise antreten können.

Einem Offenbacher wurde am Stadioneingang phyrotechnische Gegenstände abgenommen. Ihn erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz. "Wir hoffen, dass es bis zur Abreise der Offenbacher weiter ruhig bleibt. Einzelne alkoholisierte Hitzköpfe sind leider immer wieder dabei. Bislang ist unsere Taktik der Fantrennung erwartungsgemäß aufgegangen", zieht Einsatzleiter Kriminaloberrat Hartmut Konze ein erstes Zwischenfazit.

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