Brandstiftung in Wäldchen an L 3218: Vier Jugendliche gesucht

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Die Collage zeigt Fotos vom Brandort.

Vor dem Brand wurden vier Jugendliche beobachtet, die Heuballen in den Wald rollten.

Baunatal. Vier Jugendliche stehen im Verdacht, am Dienstagabend drei Heuballen in ein Waldstück zwischen den Baunataler Ortsteilen Großenritte, Kirchbauna und Hertingshausen gerollt und angesteckt zu haben. Die Feuerwehr musste sich eine kleine Schneise in den Hain schneiden, um den Brand zu löschen. Die Ermittlungen haben nun Beamte des für Brände zuständigen K11 der Kasseler Kripo übernommen. Die Ermittler bitten Zeugen um Hinweise. Insbesondere drei junge Männer kommen für das Feuer in Betracht. Ein Zeuge hatte sie beobachtet.

Wie die am Brandort eingesetzten Beamten des Polizeireviers Süd-West in Baunatal berichten, meldete sich der Zeuge gegen 18 Uhr und berichtete von den brennenden Heuballen im Waldstück, südlich des Baches Leisel, inmitten landwirtschaftlicher Ackerflächen. Er gab an, vier Jugendliche dabei gesehen zu haben, wie sie drei Heuballen in den etwa 50 Meter entfernten Wald rollten. Anschließend habe es gebrannt, so der Mitteiler. Am Brandort stellten die Beamten fest, dass die Flammen nicht nur die Heuballen, sondern auch einen kleinen Teil des etwa 100 Meter langen Waldstückchens erfasst haben.

Weitere Hinweise auf die mutmaßlichen Brandstifter ergaben sich im Laufe der Ermittlungen bislang nicht. Auch die zeitgleich mit der Meldung eingeleitete Fahndung nach den vier Verdächtigen verlief ohne Erfolg. Die Jugendlichen werden alle als männlich beschrieben. Zwei sollen zwischen 1,70 m und 1,80 m groß sein, die anderen Beiden eher kleiner, zwischen 1,60 m und 1,70 m.

Die Ermittler des K 11 bitten nun weitere Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder weitere Hinweise zu den verdächtigen Vier geben können, sich unter Tel.: 0561 - 9100 bei der Kasseler Polizei zu melden.

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