Briefwechsel: Es bleibt beim alten

Kassel. Mehrere Satzungsänderungen hatte IHK-Hauptgeschäftsführerin Sybille von Obernitz vorgeschlagen.

Nach hitziger Debatte im Vorstand sind alle erst einmal vom Tisch. Es habe sowieso schon im Vorfeld Missverständnisse gegeben, erklärte Präsident Jörg Ludwig Jordan anschließend im EXTRA TIP-Gespräch. Im Obernitz-Vorschlag stand bekanntlich, dass es für Ehrenamtliche keine Aufwandsentschädigung gebe. „Das gilt natürlich nicht für alle diejenigen, die für uns die Prüfungen durchführen. Hier ändert sich gar nichts.“

Oder doch? Unbekannt war dem Präsidenten, dass seine Hauptgeschäftsführerin den ehrenamtlichen Prüfern, die oft fünf Stunden und mehr in der IHK tätig sind, Kaffee und Kuchen gestrichen hatte.

Geplante Änderungen in Bereich Vorstand wurden zurück gestellt. „Es gab in der Tat die Idee, den Vorstand zu verkleinern und Vorstandsmitgliedern nur eine Wiederwahl zu ermöglichen“, erklärte Jordan. „Das konnte nicht ausdiskutiert werden. Wir werden im Juli oder August erneut zur Vorstandssitzung einladen.“ Jordan geht davon aus, dass es in diesem Bereich keine Änderungen geben wird. „Die Diskussion war eindeutig. Es wird wohl alles beim alten bleiben.“

Auch hier hatte die unpräzise formulierte Vorlage im Vorfeld für Ärger gesorgt. Es sei natürlich klar, dass die Änderungen nur nach dem zustimmenden Beschluss der Vollversammlung und damit nicht mehr für die aktuellen Mitglieder des Vorstandes gegolten hätten. In der Vorlage stand dazu nichts.

Pikant: Ausgerechnet Ex-Präsident Ludwig Georg Braun hatte die Regelungen für den Vorstand eingeführt, die jetzt radikal geändert werden sollten.

Zu diesem Kommentar erreichte uns eine Gegendarstellung der IHK Kassel-Marburg, die Sie hierlesen können.

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