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Briefwechsel zu den Vorfällen in Köln: Kriminelle müssen raus

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Von: Rainer Hahne

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Chefredakteur Rainer Hahne kommentiert zu den Vorfällen in der Silvesternacht.

Sehr geehrte Angela Merkel,als Bundeskanzlerin sind Sie hauptverantwortlich für die aktuelle Situation in Deutschland. Allein aber sind Sie das nicht. Ihre Minister müssen ebenfalls den Kopf mit hinhalten. Leider gilt hier der alte, aber immer wieder richtige Spruch von Ihrem Vorgänger Willy Brandt: "Wenn man drei bis vier Flaschen im Weinkeller hat, ist das relativ wenig. Hat man drei oder vier Flaschen in der Regierung, ist das relativ viel.”

An diesem Wochenende hat Ihr Bundesinnenminister de Maiziere mal wieder eindeutig bewiesen, dass er bei ruhigem Wetter zwar das Ruder halbwegs unfallfrei halten kann. Kommt Sturm auf, ist dieser wackere Parteisoldat heillos überfordert. Jeder Fußballtrainer hätte einen Spieler, der so hilflos auf dem Feld herumirrt, schon lange von seinem Leiden erlöst und ihn ausgewechselt.

Bei den unbegreiflichen Unruhen in Köln hat er mal wieder gezeigt, dass ihm jedes Fingerspitzengefühl abhanden gekommen ist. So gehe Polizeiarbeit nicht, hatte er von sich gegeben und die betroffenen Beamten, die eine unglaubliche Nacht hinter sich gebracht hatten, aber mal so richtig vors Schienbein getreten.Doch wie das so ist bei so blöden Fouls. Da kommt schnell die Revanche. Ob der liebe Minister denn vergessen habe, dass die Bundespolizei, die hier sonst verantwortlich sei, zur Zeit in Bayern die Grenzen bewache, fragte die Gewerkschaft der Polizei ironisch. Diese Mann kommt nicht mehr in Tritt. Auswechseln!!!Mindestens genauso hilflos wirkt in diesen Tagen Bundesjustizminister Heiko Maas. Im Zusammenhang mit den Übergriffen in Köln müsse über Abschiebung nachgedacht werden, liess er verlauten. Das erlaube das Gesetz bei Verurteilungen zu mehr als einem Jahr Haft. Sagen Sie Herrn Maas bitte, dass die Randalierer und Vergewaltiger von Köln und Hamburg auf ihre unnachamliche Art und Weise deutlich gemacht haben, dass Sie bei uns nichts, aber auch überhaupt nichts zu suchen haben. Raus mit ihnen, aber so schnell wie möglich!!! Und raus auch mit Herrn Maas, wenn er nur redet und nicht handelt.

Außerdem ist es zwingend erforderlich, der Polizei den Rücken zu stärken. Da feiert sich ihre Regierung, dass 3000 Polizeibeamte eingestellt werden sollen. Ja, woher sollen die denn kommen? Jeder, der noch halbwegs geradeaus schießen kann, wurde für die Privatarmee von Nahles und Schäuble geworben und wird demnächst wieder auf Mittelständlerjagd gehen müssen. Und natürlich Kfz-Steuer eintreiben. Für Verbrecherjagd bleibt kaum noch jemand übrig. Das hilft der Polizei nicht. Unqualifizierte Kritik erst recht nicht.

Mit NeujahrsgrüßenRainer HahneChefredakteur

P.s. Neunzig Prozent der Menschen, die zu uns kommen, sind friedlich. Um sie zu schützen, die gern mit den Kriminellen in einen Topf geworfen werden, muss gegen Gewaltverbrecher rigoros vorgegangen werden. Sonst machen wir uns lächerlich.

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